Das sind die Top 5 profitabelsten (ROI) Supersportler der Welt

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Aktienhandel? Vergessen Sie die Renditen dort. Höchstens als Trinkgeld verwendbar. Womit man Renditen im höheren zweistelligen Bereich einfahren kann? Autos. Ganz spezielle und teure Autos natürlich. Einem Diagramm zu Folge, das Sammler und Händler Jan B. Lühn heute auf seiner Facebook-Seite gepostet hat, haben fünf ausgewählte Supersportler eine deutlich höhere Rendite, als der beste Fund am Markt mit einem unglaublichen ROI von 19,3 Prozent. Hier sind die Top 5 Supersportler für Ihr Portfolio.


Ferrari Enzo

Top 5: Ferrari Enzo

Der Ferrari Enzo ist seit gut vierzehn Jahren auf dem Markt. Damals war er als direktes Wettbewerbsprodukt des Porsche Carrera GT entworfen worden. Der italienische Supersportler wurde nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt und trägt einen V12-Motor mit 6,0 Liter Hubraum und 660 PS hinter der Fahrgastzelle aus Voll-Carbon.

Eigentlich wollte Ferrari die Produktion auf 349 Einheiten limitieren, erhöhte aber aufgrund starker Nachfrage das Volumen auf 399 Fahrzeuge. Wie immer bei Ferrari durften nur Kunden zugreifen, die auch eine langfristige Beziehung zu Ferrari pflegten, um genau dem aus dem Weg zu gehen, worüber wir hier gerade schreiben: Spekulation und Handel. Der damalige Kaufpreis war mit rund 700.000 Euro viel. Angesichts der heutigen Preise für vergleichbare Supersportwagen aber vergleichsweise fast schon ein Schnäppchen.

Laut der Statistik ist sein Wertzuwachs rund 25 Prozent pro Jahr – und das in den vergangenen fünf Jahren.

Ferrari La Ferrari

Top 4: Ferrari LaFerrari

Wieder ein Ferrari. Diesmal der Nachfolger des Ferrari Enzo. Seit 2013 wurde er produziert und war auf 499 Einheiten limitiert. Sein Kaufpreis war weit über eine Million Euro. Und wieder durften nur diejenigen zugreifen, die entweder Stars – wie beispielsweise Lewis Hamilton oder Justin Bieber sind – und/oder langfristige und innige Beziehungen zu Ferrari pflegten.

Er ist mit dem Porsche 918 Spyder und McLaren P1 eines der drei Hypersportwagen, die mit einem Hybridsystem versehen sind. Der LaFerrari leistet 963 PS aus einem V12-Motor mit 6,3 Litern Hubraum und 800 PS sowie aus zwei Elektromotoren mit insgesamt 120 kW.

Der Wertzuwachs in den letzten vier Jahren lag pro Jahr bei rund 31 Prozent.

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Top 3: Bugatti Chiron

Eines unserer Lieblingsautos – und nein! (Noch) nicht der profitabelste unter den Supersportlern. Er belegt lediglich Platz drei mit einem jährlichen Wertzuwachs von rund 37 Prozent in den vergangenen zwei Jahren. Trotzdem ist das 1.200 PS starke Kunstobjekt mit Preisen jenseits der zwei Millionen Euro einer der teuersten Seriensportler der Welt.

2,4 Millionen teurer Bugatti Chiron auf der Vienna Auto Show 2017!

Ferrari LaFerrari Aperta-2

Top 2: Ferrari LaFerrari Aperta

Hier gibt es noch einmal einen großen Sprung in der Rendite. Ferrari entschied sich im Jahr 2016 noch eine offene Variante des LaFerrari hinterher zuschieben. Eine gute Idee nicht nur für Frischluftfanatiker mit Achterbahnsucht, sondern auch für die Spekulanten dieser Welt. Festhalten: die offenen 963 PS ergaben alleine im letzten Jahr eine Rendite von rund 63 Prozent!

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Top 1: Lamborghini Centenario

Er ist weiß Gott nicht der Schönste. Aber das braucht es im Leben auch nicht, um erfolgreich zu sein. Vielmehr scheint er der interessanteste zu sein – und darum geht es. Natürlich war auch der Lamborghini Centanario bei seiner Premiere schon ausverkauft – nur 40 Einheit gab es. Und die waren teuer: 1,75 Millionen Euro kostete ein Exemplar.

Er war eine Sonderedition anlässlich des 100. Geburtstages von Firmengründer Ferruccio Lamborghini. Sie gab es in 20 offenen und 20 geschlossenen Varianten. Die Karosserie ist aus Voll-Carbon, die Leistung liegt bei 770 PS aus einem V12 Saugmotor.

Jetzt aber der absolute Hammer: 82 Prozent Rendite wurden in den letzten zwei Jahren pro Jahr ermittelt. Das heißt der jetzige Wert beträgt schon jetzt über 4,6 Millionen Euro. Nach nur zwei Jahren.

 

Italienische Supersportler das Maß der Dinge

Warum in den Top 5 der wertstärksten Supersportler kein deutsches Fabrikat vorkommt, bleibt nur Spekulation. Die Volumen, die beispielsweise Porsche bei seinen Supersportlern – wie beispielsweise dem Carrera GT oder dem 918 Spyder – produziert, sind zwar höher, jedoch dürfte dies nicht ausschlaggebender Grund dafür sein. Möglich ist, dass die Marke Ferrari deutlich exotischer und dadurch interessanter, individueller und stärker wirkt.

Es ist auf jeden Fall eine interessante Auflistung, die plausibel erscheint. Zum einen aber immer bedenken, dass diese Preise von Angebot und Nachfrage abhängen, teils theoretisch entstanden sind und man auch immer jemanden finden muss, der einem diese Summen bezahlt. Also: cum grano salis.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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