Der Audi A4 lebt einfach von seinem phänomenalen Interieur

Nur ein einziges Mal hatten wir uns bewusst dazu entschieden, ein Interieurbild als Titelbild einer Veröffentlichung zu zeigen. Das war beim atemberaubenden Hypersportwagen Bugatti Chiron. Es stellt mit Abstand das beeindruckendste Interieur überhaupt dar – und das teuerste. Aber ein Interieur, das unsereins durchaus finanzieren kann, trägt der Audi A4 in sich. Noch einmal ein Beweis dafür, dass man nicht immer vom Äußeren auf die inneren Werte schließen kann.


Den Fahrbericht zum Audi A4 Avant 3.0 TDI mit 218 PS "Passion Außendienst" lesen Sie HIER.

Außen schön …. sachlich

Der Audi A4 ist von Außen einfach nur schön. Die Front ist schön, das Heck ist schön, die Seitenlinie ist normal – Vertreterkombi eben. Interessant macht ihn aber erst das Interieur.

Audi A4 Avant 3.0 TDI im Test

Audi A4 Avant 3.0 TDI im Test
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Audi A4 Avant 3.0 TDI im Test

Hier waltet – auch in den Einstiegsvarianten – eine einzigartige Qualität. Zudem ist die – natürlich teils optional erhältliche – Materialauswahl beeindruckend. Wundern darf man sich aber dann nicht über einen Endpreis von 70.000 Euro; bei einem Grundpreis von rund 40.000 Euro.

Details, Haptik, Raumgefühl im Audi Cockpit

Wir waren alle nie so richtige Audi Fans. Denn wir lieben hochemotionale Autos. Audi hat zwar emotionale Modelle, doch im Mittel und im Vergleich zu – beispielsweise – Alfa Romeo, strahlen die Produkte der Ingolstädter dennoch eher perfekte Sachlichkeit aus. Begeistern kann man sich aber durchaus für die Perfektion, mit der Serien-Cockpits gefertigt sind und designed werden.

Feinstes Nappaleder, schmale und wohlkonturierte Sitze, eine ausgewogene und leichtgängige Haptik der Knöpfe und Regler und ein Cockpit-Design, das einen in Kombination mit dem Fahrwerk über die Straßen schweben lässt. Die Gesamtkomposition ist einfach stimmig.

Digitalisierung im Audi A4 Cockpit

Das Cockpit Design ist mittlerweile bei allen Baureihen ähnlich aufgebaut. Wir können aber nur das des Audi A4 beurteilen. Das Audi virtual cockpit bezeichnet dabei ein 12,3 Zoll großes Display an Stelle der klassischen Rundinstrumente, auf dem sich alle Informationen in einer Auflösung von 1.140 x 540 Pixel direkt vor den Augen des Fahrers abspielen.

Die Bildqualität – gerade wenn man die Kartendarstellung Google Maps bzw. Satellit wählt – ist in etwa gleichzusetzen mit Full HD. Präzise und gestochen scharf – das hatten wir übrigens beim virtuellen Cockpit beim Jaguar F-Pace nicht.

Das Display ist frei konfigurierbar und vielseitig darstellbar. In Kombination mit dem Head-Up Display gibt es eigentlich keine Steigerung der Digitalisierung eines Cockpits. Navigationspfeile, dynamische Fahrzeuganimationen, die Bilder der Rückfahrkamera oder die Grafiken der Assistenzsysteme können hier abgebildet werden.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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