Expeditionsmobil KiraVan: Einfach mal die Welt entdecken.

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Wer träumt denn nicht davon: einsteigen und einfach losfahren. Und überall hin- und durch kommen, dabei alles mit an Bord haben. Ein Erfinder und Tüftler aus den Vereinigten Staaten hat dies in Form eines Riesen-Trucks umgesetzt – für seine 4-jährige Tochter. Das Abenteuermobil entstand bei der Firma Applied Minds, bei dem auch der Erfinder dieses Abenteuermobils, Bran Ferren, arbeitet.


Was für ein Papa. Da will man doch noch mal Kind sein.

Weil Bran Ferren seine 4-jährige Tochter über alles liebt und ihr die schönsten Plätze der ganzen Welt zeigen will, setzte sich der Erfinder und überglückliche Papa hin und konstruierte dieses ultimative Expeditionsfahrzeug. Dank seines Arbeitgebers Applied Minds, dessen Berufung die Entwicklung und Fertigung von Sonderfahrzeugen für extreme Einsatzzwecke ist, konnte Ferren seine Konstruktion umsetzen. Derzeit wird am KiraVan zwar noch gebaut, doch Ende 2014 soll er über die abgelegensten Wege unserer Erde rollen.

Galerie: KiraVan Expeditionsmobil

KiraVan Expeditionsmobil
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Unimog als Basis. 1.100 Nm pure Kraft.

Die Basis des Mega-Mobils definiert ein Mercedes Unimog U500 mit Portalachsen, Luftfederung und mit einem 280 PS starken 6,4 Liter großen Reihensechszylinder-Turbodiesel, der satte 1.100 Nm Drehmoment bereitstellt. Die Kraft überträgt er dabei auf 46 Zoll große Kevlar-verstärkte Michelin-Spezialreifen des Formats 395/85R20.

Deren Fülldruck lässt sich während der Fahrt per Kompressor verändern. Optional zuschaltbare Kettensysteme sollen die Traktion weiter optimieren. Das Chassis wurde deutlich verlängert und mit einer Kabine sowie einer Aufnahme für einen Sattelauflieger versehen. Darauf liegt ein Hänger, der das gesamte Gespann auf 15,85 Meter Länge und 23,5 Tonnen Gewicht bringt.

Mit fast 16 Metern ist der KiraVan ein wahres Monster.
Mit fast 16 Metern ist der KiraVan ein wahres Monster.

Unabhängigkeit in Form von Reichweite verschafft dem Monster ein 770 Liter großer Dieseltank, der dem KiraVan einen Aktionsradius von rund 3.200 Kilometern ermöglicht. Das reicht auch für die abgelegensten Wüsten in Afrika. Der an Bord lagerbare Proviant soll für drei Personen drei Wochen reichen. Zwei zusätzliche Dieselgeneratoren mit je 34 PS sichern im Zusammenspiel mit großen Batteriepaketen und Solarmodulen auf dem Dach die Energieversorgung für unterwegs.

Um die uneingeschränkte Fahrtauglichkeit auch im Gelände zu sichern, lässt sich neben den beiden Antriebsachsen am Zugfahrzeug auch die Achse des Trailers per Hydro-Drive-System antreiben.

High-Tech Material an Bord. Für Video-, Bild-, und Tonaufnahmen.

Das High-Tech Mast-System des KiraVans mit vielen Richtmikrophonen, Kameras, Objektiven und Kommunikationsgeräten.
Das High-Tech Mast-System des KiraVans mit vielen Richtmikrophonen, Kameras, Objektiven und Kommunikationsgeräten.

Den Expeditionen des Discovery Channels steht man mit dem KiraVan in nichts nach. Neben Schlafräumen auf zwei Ebenen, einem Bad, einem Aufenthaltsraum, einer Küche und einem kompletten Forschungslabor sind in dem Trailer so viele High-Tech Komponenten verbaut, dass man wahrscheinlich dafür einen extra Führerschein benötigt: mehrere Apple iMacs zur Datenverarbeitung und Bordsteuerung, eine Radaranlage, ein Rundum-Beobachtungssystem mit mehreren Objektiven und Mikrophonen für 4K-Bildaufnahmen, fernbedienbare Forschungssonden, diverse verschlüsselbare Kommunikationssysteme, Internetzugang über Satellit, eine eigene Müllverbrennungsanlage und einige tolle Überraschungen mehr.

 

Der kleinen Kira wird mit Sicherheit nicht langweilig werden, denn für den mobilen Einsatz führt der KiraVan am Heck noch das KiraBike mit – eine Enduro mit einem Dreizylinder-Turbodieselmotor aus dem Smart. Der Preis für das Gesamtpaket liegt bei mehreren Millionen Dollar. Aber darüber braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn der KiraVan ist erst einmal unverkäuflich.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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