Formel 1 selber fahren – auf dem Rundkurs in Magny Cours wird ein Traum wahr.

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Heute erreichte uns ein Video eines befreundeten Rennfahrers – Kurt Thiel – der sich seinen Traum vom Formel 1 Fahren nach vielen Jahren endlich erfüllen konnte. Dabei ist er einer der auserwählten Personen, die mit dem Motorsport nicht nur eng verbunden, sondern auch regelmäßig aktiv sind. Möglich macht das Formel 1 selber fahren ein Unternehmen aus Köln, das seit 1988 über zwanzig Formel 1 Fahrzeuge besitzt und diese in regelmäßigen Abständen auf bislang weltweit drei Rennstrecken ausfährt und an Kunden für ein paar Runden vermietet.


Formel 1 ist eines der anspruchsvollsten Rennen überhaupt.

Die Motorsportkarriere von Kurt Thiel begann im Jahr 1979, wo er bei der Formel Renault Schule in Magny Cours teilnahm und als einer der Top-Fahrer entdeckt wurde. Seitdem hat er neben seinem richtigen Beruf schon an über zwanzig 24-Stunden Rennen erfolgreich teilgenommen – die meisten davon in Porsche GT3- oder BMW M3-Fahrzeugen.

Neben vielen anderen Rennen – auch historischen – hatte der Rennfahrer die Möglichkeit, in einem Lotus F1 den Rundkurs in Magny Cours zehn Mal zu umrunden. Und was hier so einfach aussieht, ist harte Arbeit. Er selbst sagt auch, dass er diese Rundenzeiten ohne Rennsporterfahrung in der Form nie hätte hinbekommen können.

„Unglaubliche Performance und mit keiner anderen Rennklasse zu vergleichen.“

In einem Formel 1 Fahrzeug scheint die Physik vollkommen außer Kraft gesetzt zu sein. Bei Kampfgewichten von 600 Kilogramm und Leistungswerten von deutlich über 700 PS scheint sich das Wahrnehmungsvermögen hinter dem Lenkrad vollständig zu verschieben.

In 2,5 Sekunden von 0 auf 100 Km/h, auf 300 Km/h innerhalb von 12 Sekunden, Bremspunkte verschieben sich aufgrund der High-Tech-Carbon Bremsen und die Kurvengeschwindigkeiten sind dank des niedrigen Gewichts und der starken Aerodynamik nicht zu vergleichen mit „normalen“ GT-Fahrzeugen.

Ein teurer Spaß, der sich zu lohnen scheint. (UPDATE)

Wie viel es kostet? Einiges. Die zehn Runden auf dem 4,411 Kilometer langen Rundkurs von Magny Cours kosten genau 5.588,- Euro (inkl. Mwst.) Drei Runden kosten 1.590,- Euro. Das ist weniger als die Antrittskosten pro Saison in der richtigen Formel 1; die liegen nämlich bei 500.000 Dollar. Bei Interesse kann man den Geschäftsführer, Herrn René Wolff, HIER direkt kontaktieren.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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