Genf 2014: Citroën C4 Cactus – weniger ist mehr

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Citroën wird auf dem Genfer Autosalon 2014 die Serienversion des Citroën C4 Cactus präsentieren, ein Mittelklassefahrzeug bei dem die Devise „weniger ist mehr“ gilt. Die Ingenieure haben dem neuen Citroën eine Radikalkur verordnet, weniger Gewicht, weniger Firlefanz und nur notwendige Technik.


Citroen C4 Cactus (2014)
Citroen C4 Cactus (2014)

Zum exakten Verkaufspreis hat sich der Hersteller vor dem Genfer Autosalon noch nicht geäußert. Medienberichten zufolge, soll der Preis der Einstiegsversion deutlich unterhalb von 15.000 Euro liegen, so kann man die Konkurrenz aus Wolfsburg mit beispielsweise dem VW Polo bestens attackieren.

Galerie: Citroen C4 Cactus (2014)

Citroen C4 Cactus (2014)
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Weniger Gewicht für weniger Verbrauch

Der Citroën C4 Cactus soll ein Auto für die breite Masse werden, daher müssen der Verkaufspreis und auch die laufenden Kosten überschaubar bleiben. Das hat der französische Hersteller vor etlichen Jahren schon einmal geschafft, damals mit der Ente 2CV und es wurde ein voller Erfolg.

Durch konsequentes Downsizing hat das Entwicklungsteam des Citroën C4 Cactus eine Menge Gewicht einsparen können, bis zu 200 kg soll der neue Cactus weniger wiegen, als die Fahrzeuge der Konkurrenz im gleichen Segment. Wenn man diesen Ansatz konsequent weiter verfolgt, lassen sich in Sachen Verbrauch erstaunliche Ergebnisse mit der heutigen Motorentechnik erreichen. Zur Markteinführung sind zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren geplant, die eine Leistung von 82-110 PS mit sich bringen.

Citroen C4 Cactus Innenraum
Citroen C4 Cactus Innenraum

Citroën C4 Cactus Verbrauch

Der sparsamste Diesel soll mit einem Verbrauch von lediglich 3,1 l je 100 km auskommen. Und selbst der 110 PS starke Benziner verbraucht den technischen Daten nach nur 4,6 l für die gleiche Strecke.

Entgegen dem Trend

Citroën hat mit dem neuen C4 Cactus eine absolut vernünftige Entscheidung getroffen. Denn warum müssen neue Fahrzeuge immer komplexer sein, als ihre Vorgänger. Ist es wirklich nötig, dass ein Fahrersitz von zehn unterschiedlichen Elektromotoren und einem Steuergerät in alle Richtungen bewegt werden kann und jeden Wirbel einzeln stützt, wenn sich das auch durch eine manuelle Verstellung realisieren lässt?

Ganz klar nein: viele der vermeintlichen Errungenschaften, gerade im Komfortbereich, sind bei genauerem hinsehen einfach unnötig, kosten viel Geld bei der Entwicklung, der Produktion und im späteren Fahrzeugleben auch bei Reparaturen, bezahlt wird das immer vom Kunden. Citroën besinnt sich auf die Grundwerte, es geht darum mit einem Fahrzeug von A nach B zu fahren – nicht mehr und nicht weniger.

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