Günstiges Leasing ohne Anzahlung – aber wo?

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Im Regelfall lohnt sich ein Leasingvertrag für Privatkunden nur begrenzt und in ganz bestimmten Fällen, doch es wird inzwischen für fast jede vierte Fahrzeug in Deutschland genutzt. Leasing ist eine Alternative zur Finanzierung und ist im Besonderen für Selbstständige und Unternehmen aufgrund der unmittelbaren steuerlichen Abzugsmöglichkeiten gut geeignet – aber auch Privatleute schätzen die Vorteile des Leasing. Doch wo schießt man am besten die Verträge ab?


Was ist Leasing – wie sieht es konkret aus?

Für eine begrenzte Zeit erhält der Leasingnehmer das Nutzungsrecht des Fahrzeugs und zahlt auch nur diese Nutzung. Im Gegensatz zur Miete übernimmt er beim Leasing die Verantwortung der Versicherung und der Durchführung von Inspektionen sowie Reparaturen auf eigene Rechnung.

Es gibt zwei generelle Arten von Leasingverträgen: den Kilometervertrag oder den Restwertvertrag. Bei der Form des Kilometervertrags kann der Wagen nach Vertragsende unverbindlich zurückgegeben werden. Die Leasingrate wird dabei anhand der voraussichtlich gefahrenen Kilometerlaufleistung veranschlagt – werden es mehr oder weniger Kilometer, wird üblicherweise mit 10-20 Cent pro Kilometer in beide Richtungen vergütet.

Beim Restwertvertrag wird keine Kilometerlaufleistung vereinbart, doch die monatliche Rate wird auch anhand voraussichtlich gefahrener Kilometer festgelegt. Der Wert des Fahrzeuges wird bei der Rückgabe mittels der Schwacke-Liste genau geschätzt; daraus ergibt sich eine mögliche Vergütung oder Zuzahlung für den Leasingnehmer.

Achtung bei folgenden Punkten!

Aufpassen bei der Vertragsklausel „Andienungsrecht“: was sich hier für den Leasingnehmer so positiv anhört ist in der Realität nicht so positiv: der Leasingnehmer ist hierbei verpflichtet – sofern der Leasinggeber das aus irgendeinem Grund so entscheidet – das Fahrzeug mit einer Abschlussrate zu einem bestimmten, im Vertrag vorher kalkulierten Restwert zu kaufen.

Ebenfalls sollte man bedenken, dass man aus einem Leasingvertrag nicht einmal kurz austreten kann. Wer ihn abgeschlossen hat, findet nur eine Austrittsmöglichkeit, wenn er jemand anderen findet, der das Auto und den Leasingvertrag übernimmt.

Günstiges Leasing – aber wo konkret?

Grundsätzlich haben alle Hersteller und deren Händlerbetriebe sowie Niederlassungen Leasingangebote ihrer Fahrzeuge. Doch es gibt auch ungebundene Leasinggesellschaften – sogenannte „Non-Captives“ – die rechtlich von den Produkten der Hersteller unabhängig sind. Dadurch steht die Finanzierung im Mittelpunkt des Interesses des Leasinggebers.

So ist beispielsweise die Firma DMF-Leasing aus München eine unabhängige Leasinggesellschaft mit einem vielfältigen Fahrzeugangebot. Wer sich als Privatnutzer für einen Leasingvertrag entscheiden sollte, kann die Angebote hier einmal durchklicken. So gibt es hier auch einige Leasingverträge ohne die – meist hohe – Anzahlung, wie beispielsweise einen Audi A5 Sportback 2.0 TDI ab 261,00 Euro monatlicher Rate, bei 48 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern im Jahr. Alle Variablen sind hier persönlich und unkompliziert mit den Beratern individuell abzusprechen.

Warum Leasing und für wen?

Wer einen Neuwagen für eine begrenzte Zeit fahren möchte, sich nicht um den Verkauf kümmern will und dabei seine Kilometerlaufleistung relativ sicher überschauen kann, kommt Leasing zumindest in die nähere Auswahl. Weiterer Vorteil ist, dass man die Mehrwertsteuer nur auf die Nutzungsgebühr zahlt – nicht auf den Gesamtfahrzeugpreis. Zudem haben solche unabhängigen Leasinggesellschaften die Möglichkeit der Großkundenrabatte, die sie in den meisten Fällen weiterreichen können.

Zusätzlich können Selbstständige die Leasingrate unmittelbar steuerlich geltend machen – das ist bei finanzierten oder bar angeschafften Fahrzeugen nicht möglich.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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