Kurztest Mitsubishi Pajero: Japanische Alternative zur G-Klasse

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Wir sind auf Einladung von Mitsubishi nicht nur den Outlander Hybrid durch das Gelände gefahren, sondern auch den Pajero. In Spanien wird er aufgrund seines ungeschickt gewählten Namens weitgehend vermieden, in allen anderen Regionen Europas macht die japanische Alternative zur Mercedes G-Klasse jedoch technisch eine beeindruckende Figur. Zwar kommt der Mitsubishi Pajero im Gelände nicht ganz auf das Niveau des Unternehmensbruders L200 Pick-Up, punktet dafür aber mit kompakteren und übersichtlicheren Abmessungen. 


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Drei Ausstattungslinien – drei Preise

Analog des L200 gibt es auch den Mitsubishi Pajero in drei Ausstattungslinien – jeweils als Drei- und als Fünftürer: Basis, Plus und Top. die Preise starten bei 35.990 Euro für den Basis-Dreitürer und enden bei 50.990 Euro für den Top-Fünftürer. Der Motor ist jeweils immer der selbe: ein 3.2 Liter großer Vierzylinder mit 190 PS. Geschaltet wird in allen Versionen über ein Fünfgang-Automatikgetriebe. Unser Testwagen für den Ausritt ins Gelände war der Fünftürer in der Topversion.

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Mitsubishi Pajero mit kompakteren Abmessungen, als L200

Das ist auch kein Wunder. Schließlich misst der Mitsubishi Pajero nur 4,90 Meter als Fünftürer – als Dreitürer sind es sogar nur 4,39 Meter. Charakteristisch ist der kurze Überhang an der Front.

Seine 1,88 Meter Breite machen ihn nicht nur optisch stämmig, sondern geben ihm auch bei schrägen Passagen ausreichend Standfestigkeit. Hänge mit bis zu 34,6 Grad kann der Pajero bewältigen – die Steigfähigkeit liegt dabei bei 70 Prozent. Hier geht beim L200 mehr – aber auch ein Cayenne kann mehr.

Auf dem Testgelände fuhren wir Steigungen mit knapp 30 Grad. Wir spürten zwar die Steigung in Form der G-Kräfte, die uns ihn die Rückenlehne pressten, doch überließen die Geländearbeit ganz dem Pajero. Nicht nur komfortabel, sondern auch höchst präzise steuerte der Mitsubishi Pajero die Hänge hinauf. Kaum hörbare Getriebe- bzw. Antriebsarbeit, kein überzogenes Ruckeln oder gar Durchdrehen der Räder auf durchaus vom Regen zuvor aufgeweichtem Untergrund.

Mulmig wird einem bei einem Kippwinkel von rund 42 Grad: hier glänzt der Pajero, kann er doch einen maximalen Winkel von 45 Grad ohne Probleme bewältigen.

2,2 Tonner mit drei Tonnen Anhängelast 

Bei Wasserdurchfahrten macht dem Pajero die vergleichsweise geringe Bodenfreiheit zu schaffen. Hier sind „nur“ 70 Zentimeter als maximaler Wert angegeben. Das geht aber auch nur äußerst langsamer und vorsichtiger Fahrt durch das Wasserbecken. Klar – in der Praxis absolviert man ebenso langsam etwaige Flussdurchfahrten.

Der Über 2,2 Tonnen wiegende Mitsubishi Pajero kann drei Tonnen ziehen. Das ist weniger als beim Porsche Cayenne, aber immer noch ein guter Wert.

Fazit von AUTOmativ.de

Der Beitrag hier fällt bewusst kurz aus, da wir den Pajero nur für eine Tour über das Testgelände gefahren haben. Stimmig erscheint er auf jeden Fall: ist seine Qualität im Interieur als auch am Exterieur zufriedenstellend.

Man sitzt wie in einer G-Klasse – selbst der Blickwinkel und die Sitzposition sind sehr ähnlich. Nur ist die Motorhaube beim Stern etwas kürzer. Zu jeder Zeit hatten wir absolut vollstes Vertrauen in den Offroader, der seine Arbeit vollkommen ruhig und souverän machte.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

Ein Gedanke zu „Kurztest Mitsubishi Pajero: Japanische Alternative zur G-Klasse

  • 30. Juli 2017 um 22:04
    Permalink

    Auch Steigungen mit 45 Grad sind möglich, schon oft gemacht.
    Anhängelast 3,5 Tonnen, nicht 3.
    Ein Cayenne ist für die Autobahn, ein Pajero für das harte Gelände.

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