Mercedes C-Klasse: Neues Modell und Auslaufmodell

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In der Werbung geht man davon aus, dass Mercedes zum großen Rundumschlag ausholen will und mit der neuen C-Klasse am 3er BMW und dem Audi A4 vorüber ziehen. Warten wir es ab, wenn die neue C-Klasse im März 2014 in den Autohäusern steht und was die Kunden dazu sagen. Werden die Erwartungen erfüllt oder waren die Ziele zu hoch gesteckt?


Mercedes C-Klasse: Neues Modell und Auslaufmodell
Mercedes C-Klasse: Neues Modell und Auslaufmodell

Mercedes geriet langsam in Zugzwang, denn die Zulassungszahlen gingen immer weiter in den Keller. Trumpfte zum Beispiel der 3er BMW im vergangenen Jahr mit 16,7 Prozent Zulassungs-Plus auf, musste Mercedes den Erfolg der C-Klasse um ganze 26,8 Prozent nach unten korrigieren. Das Ergebnis des Nachdenkens, der Arbeit der Ingenieure und Produktplaner ist diese neue C-Klasse, die sich wie eine kleine S-Klasse anfühlt.

Galerie: Mercedes-Benz C-Klasse (2014)

Mercedes-Benz C-Klasse (2014)
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Im März werden sich auch die Kunden für oder gegen die neue C-Klasse entscheiden. Deshalb setzt man auch auf ein neues Design im Erscheinungsbild des Mercedes. Im Design hält sich diese neue Generation an die S-Klasse. Wenn man den Vorgänger noch als einen kantigen, kompakten Wagen im Gedächtnis hat, so kommt der Neue raumgreifend und auf einer Länge von 4,70 Meter daher. Besonders schön werden die glatten Formen empfunden.

Außerdem soll die neue C-Klasse noch mit anderen Highlights überzeugen. Hier soll zum Beispiel die neue Stahl-Alu-Karosserie überzeugen, aber auch das leichtere Fahrwerk ist ein entscheidender Fakt bei der Charakterisierung der neuen Generation. Dazu kommt noch, dass auch die Assistenzsysteme der S-Klasse entlehnt sind und für technischen Komfort werben. Auch in puncto Getriebe hat sich etwas getan, denn vorab wird in der C-Klasse ein 7G Automatikgetriebe eingebaut, im Plan ist später ein 9G-Getriebe zu integrieren.

Mercedes-C-Klasse BlueTEC
Mercedes-C-Klasse BlueTEC

Wie ist denn nun das Innenleben konzipiert? Das erste, was dem Betrachter auffällt, sind die großen ruhigen Flächen, die das Innenleben des Wagens ausmachen. Die stark geschwungene, breit aufsteigende Mittelkonsole weißt dagegen eine fließende und ansprechende Form auf. Einen sportlichen Eindruck hinterlassen die tief versenkten Rundinstrumente und weitere Details, die man aus der S-Klasse übernommen hat. Gemeint sind zum Beispiel die Schalterleisten aus schwarzem Kunststoff, die perfekt lackiert sind, dass sie an glänzende Klaviertasten erinnern und die elektrische Sitzverstellung im Türblatt.

Und wer sich die Konsole genau anschaut, der wird feststellen, dass die offenporigen Hölzer ohne jeden Versatz geschlossen über die ganze Konsolenoberfläche laufen. Und noch eine Neuerung finden die potentiellen Kunden der neuen C-Klasse, die Innenbeleuchtung. War früher ein warmes Champagner-Gelb das Flair des Innenraumes, so wurde jetzt ein Farbwechsel vorgenommen. Der Innenraum wird jetzt von eine frostig kühlen Blau beleuchtet. Auch das Platzangebot im Fonds ist gegenüber seinen Vorgängern auch geringfügig größer geworden.

Und doch eine Überraschung hält die neue C-Klasse bereit, denn hier geht Mercedes neue Wege. Da die neue C-Klasse komplett neu konzipiert wurde, ist auch die Bedienung in neue Bahnen gelenkt worden. Dazu gehört auch das große Zentral-Display, das sich anscheinend freischwebend im Bereich der Konsole befindet. Mit einer Bildschirmdiagonale von sieben bis 8,4 Zoll ist es gut lesbar und bedienbar. Ein Touchpad im Bereich der Armauflage steuert dieses Display.

Das Angenehme ist, dass Fahrer und Beifahrer per Fingertippen sämtliche Komfortfunktionen sowie das Infotainmentsystem aufrufen und steuern können. Wer es nicht so mit dem Tippen oder Wischen hat (analog der Smartphonebedienung), dem steht alternativ eine Sprachsteuerung zur Verfügung. Und noch einen Vorteil bietet das neue Bediensystem. Neben der schnellen Bedienung durch das Touchpad verringert sich auch die Zahl der Bedienelemente, sodass man im Cockpit den Eindruck bekommt, dass alles übersichtlicher und effektiver angeordnet ist.

Aber ein Feature der feinsten Art ist das Head-up-Display, ein besonderes Highlight des C-Klasse. Mit diesem System ist es dem Fahrer möglich, wichtige Infos, wie Tempolimits, gefahrene Geschwindigkeit oder Anweisungen des Navigationssystems direkt auf die Windschutzscheibe zu projizieren.

Mercedes-Benz C-Klasse Head-up Display
Mercedes-Benz C-Klasse Head-up Display

So kann der Fahrer den Blick auf der Straße halten, denn die Angaben erscheinen direkt in seinem Blickfeld. Ein hochauflösendes Bild, gut lesbar und lenkt nicht vom Fahren ab. Diese virtuelle Anzeige erscheint dem Fahrer so, als wenn sie in einer Entfernung von ca. zwei Metern über der Motorhaube schwebt.

Und dann gibt es noch die technischen Details, die meisten wurden erst auf der Detroiter Auto Show 2014 preisgegeben. Hier wurde auch bekannt, dass beinahe die komplette Außenhaut des Wagens aus Aluminium besteht. Leichtbau ist angesagt, Der Anteil an Aluminium nimmt stark zu. Vergleichbar mit dem Vorgängertyp, bei dem der Anteil nur 9 Prozent betrug, sind es jetzt knapp 50 Prozent. Damit ist auch eine Gewichtsreduktion verbunden.

Auch hier wird der Vorgänger (W204) zum Vergleich herangezogen und man beziffert die Reduzierung auf ca. 100 kg. Aber nicht nur die Gewichtsreduktion ist beachtlich, sie setzt sich in den Kraftstoff-Einsparungen fort. Die Rede ist von bis zu 20 Prozent Einsparung.

Nun wird man sich fragen, wie sich das „Leichtgewicht“ im Fahrverhalten zeigen wird. Auch da will Mercedes mit höchster Qualität punkten. So soll das Fahrwerk für den besten Geräusch- und Schwingungskomfort sorgen, Grundlage dafür ist die Aluminium-Hybrid-Karosserie. Durch die neue Vierlenker-Vorderachse konnte die Radaufhängung gänzlich vom Federbein entkoppelt werden.

Mercedes-Benz C-Klasse im Fond
Mercedes-Benz C-Klasse im Fond

Ein ausgezeichnetes Fahrverhalten wurde der neuen C-Klasse schon bescheinigt. Eine andere einzigartige Lösung wird erstmals für die Mittelklasse bereit gestellt, ein Luftfahrwerk an der Vorder- und der Hinterachse. Der Fahrer kann den Härtegrad und die Dämpfer-Charakteristik nach eigenen Wünschen einstellen, sodass das Fahrvergnügen für jeden Fahrer einstellbar wird.

Zum Schluss noch ein Wort über ein pfiffiges Komfortdetails. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die navigationsgesteuerte Klimaanlage. Sie stellt sich selbst ein, wenn sich die Situation ändert. Fährt man zum Beispiel durch eine langen Tunnel, dann erkennt das System die kühle Strecke und regulieren sofort die Leistung der Klimaanlage. Geliefert wird die neue C-Klasse in unterschiedlichen PS Stärken, von 156 PS bis 184 PS, als Benziner oder Diesel.

Trotz aller Neuigkeiten, viele Interessenten verhalten sie bei einem Neuwagenkauf zögerlich. Dank der Ankunft der neuen C-Klasse, wird der Gebrauchtwagenmarkt zunehmen. Viele Angebote können Sie auf markt.de finden.

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