Mercedes CLA AMG Shooting Brake: Leistung im Kombi-Coupé-Kleid.

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Was wäre ein CLA Shooting Brake nur ohne AMG-Version. Glücklicherweise hat Mercedes diese gleich mit der zivilen Version im Gepäck und präsentiert den weltweit stärksten 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit 360 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm. Dank der niedrigeren Gesamthöhe und der coupéhaft gestreckten Einstiegslinie in der Heck- und Seitenansicht sowie den zusätzlichen AMG-Applikationen, sieht der CLA AMG Shooting Brake zwar extrovertiert aber trotzdem elegant aus. Im März 2015 wird das Modell auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt – im gleichen Monat beginnt auch schon die Markteinführung zu Preisen ab rund 60.000 Euro.


Niedriger Kraftstoffverbrauch bei hoher Leistung. Allradantrieb Serie.

Der weltweit stärkste in Serie gefertigte und EU-6 konforme Vierzylinder-Turbomotor mit einer Bohrung von 83,0 mm und einem Hub von 92,0 mm besitzt eine Literleistung von 181 PS und entwickelt daraus eine Gesamtleistung von 360 PS. Der Motor verfügt dabei über eine strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung mit zentral in den vier Brennräumen platzierten Piezo-Injektoren und 200 bar Einspritzdruck. Zudem wurde der Prozess der Verbrennung im Zylinder verbessert und so der thermodynamische Wirkungsgrad gesteigert.

Galerie: Mercedes-Benz CLA AMG Shooting Brake

Mercedes-Benz CLA AMG Shooting Brake
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Mercedes-Benz CLA AMG Shooting Brake

Mit einem Drehmoment von 450 Nm (bei 2.250-5.000 U/min) beschleunigt der CLA 45 AMG Shooting Brake von null auf 100 km/h in 4,7 Sekunden und verbraucht im kombinierten Zyklus nur 6,9 Liter/100 Kilometer beziehungsweise eine CO2-Emission von 161 Gramm CO2/Kilometer. Bei einer elektronisch abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h ist Schluss. Geschaltet wird serienmäßig über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Ein vollvariable Allradantrieb, eine leistungsstarke Bremsanlage und das vom Set Up bis hin zu den Achsen speziell entwickelte Fahrwerk sind serienmäßig.

Sport-Abgasanlage und Twinscroll-Turbolader.

Was hier nach Spaß klingt, macht in der Realität bestimmt auch Spaß: der Einsatz eines Twinscroll-Abgasturboladers, die maximale Entdrosselung der Abgasanlage und die neuartige Einspritzstrategie führen zu einem spontanen Ladedruckaufbau und einem schnellen Drehmomentaufbau bereits bei niedrigen Drehzahlen. Die Sportabgasanlage macht diese Technologie erlebbar.

Die einzigartige Symbiose von Coupé und Kombi im AMG-Blechkleid.

Der CLA AMG Shooting Brake ist wie sein großer Bruder, der CLS, in vielen Detailelementen wie den rahmenlosen Seitenscheiben ein Coupé, bietet jedoch zugleich die Variabilität und den Nutzwert eines Kombis. Und er besitzt mit der langen Motorhaube, der schmalen Fenstergrafik mit hinterem Dreiecksfenster und der flach nach hinten abfallenden Dachkontur dieselbe geduckte Grundhaltung wie der CLS Shooting Brake. Durch das weiter nach hinten gezogene Dach bietet er gleichzeitig mehr Kopffreiheit hinten und einen bequemeren Einstieg als das viertürige CLA Coupé.

Erkennen kann man den CLA 45 AMG Shooting Brake in der Frontansicht anhand des Kühlergrills mit AMG Schriftzug und Doppellamelle in Titangrau matt sowie die markentypische Frontschürze mit farblich akzentuiertem Splitter. Markante schwarze Einfassungen flankieren die großen, äußeren Lufteinlässe. Seitlich sorgen die Seitenschweller-Verkleidungen mit Einlegern in Titangrau matt und die Schriftzüge „TURBO AMG“ auf den vorderen Kotflügeln für sportliche Dominanz. Es ist optional aus mehreren AMG-Felgendesigns auszuwählen.

Oberhalb der Heckscheibe prangt der Dachspoiler mit einer Abrisskante. Dieser rund drei Zentimeter hohe, sogenannte Gurney-Flap reduziert den bei hohen Geschwindigkeiten möglichen Auftrieb und verbessert somit die Bodenhaftung der Hinterachse. Im schwarzen Diffusoreinsatz sind die verchromten Endrohrblenden im Doppelrohr-Design der Sport-Abgasanlage integriert. Zierelemente in Titangrau matt und die Heckschürze mit optischen seitlichen Luftaustrittsöffnungen setzen weitere optische Akzente.

Das Interieur im AMG-Design.

Die für Mercedes-AMG typischen Charaktermerkmale Dynamik und Exklusivität finden sich auch im Interieur des CLA 45 AMG Shooting Brake wieder. Hier verweilen Sportsitze in Ledernachbildung und Alcantara mit roten Kontrastziernähten und roten Sicherheitsgurten, das unten abgeflachte Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles und eine Mittelkonsole in AMG-Look. Der CLA 45 AMG Shooting Brake verfügt über ein Aluminium-Zierelement mit Längsschliff, fünf galvanisierte Lüftungsdüsen mit rotem Ring sowie ein Kombiinstrument in 2 Tubenoptik.

Abmessungen, Kofferraumvolumen und Kopffreiheit des Mercedes-Benz CLA AMG Shooting Brake.

Das vierte kompakte High-Performance-Automobil von Mercedes-AMG folgt der Philosophie des erfolgreichen CLS 63 AMG Shooting Brake. Trotz dem sportlich-progressiven Auftreten mit flach nach hinten abfallender Dachkontur, niedrigem Greenhouse, langer Motorhaube, überspannter hoher Bordkante und dynamischem Heck müssen bei der Alltagstauglichkeit keine Kompromisse in Kauf genommen werden, denn mit seinem variablen, bis
zu 1354 Liter großen Gepäckraum und der im Vergleich zum viertürigen Coupé gewachsenen Kopffreiheit um 4 cm auf 94,7 cm, ist der CLA 45 AMG Shooting Brake ein guter Begleiter im Alltag. Auch der Einstieg in die zweite Reihe ist deutlich komfortabler.

Der CLA AMG Shooting Brake hat eine Länge von 4.630 mm, eine Breite von 1.777 mm und eine Höhe von 1.435 mm. Dabei verfügt er über ein Kofferraumvolumen von 495 Litern – bei umgeklappter Rücksitzlehne sogar über 1.354 Litern Ladevolumen (bei Beladung bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen bzw. bei umgeklappter Sitzbank und dachhoher Beladung). Werden die Rücksitze in die steilere „Cargo“-Stellung gebracht, beträgt das Ladevolumen 595 Liter – trotzdem können fünf Passagiere mitfahren. Die Gepäckraumbreite beträgt 1.328 mm. Zudem ist die Durchladeklappe für beispielsweise Ski oder andere lange Gegenstände magnetisch arretierbar.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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