Neuer Audi Q7: Preise starten bei rund 61.000 Euro – ohne 3D-Klang.

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Der Audi Q7 war bislang immer der etwas unförmige und riesengroße Straßenpanzer. So richtig gut ausgesehen hat er nie und seine Effizienzwerte waren auch kein Maßstab bei den SUV. Doch jetzt wird alles anders: der neue Audi Q7 speckt beeindruckende 326 Kilogramm ab, ist um 26 Prozent effizienter, soll sich deutlich leichtfüßiger fahren und erhält ein vollkommen neues Design. Zudem wachsen seine Innenraummaße obwohl seine Außenmaße kleiner wurden – und bietet somit noch mehr Platz als sein Vorgänger. Ein Highlight ist auch das neue Virtual Cockpit. Wir werfen einmal einen Blick auf die gängigste und sinnvollste Motorisierung: den 3.0 TDI.


Preis, Verbrauch und Ausstattung

Der markante und Audi-typische Grill in der Front wird immer größer und dominanter. Bald ist kein Platz mehr für die Scheinwerfer, die je nach Kundenwunsch mit Xenon-, LED- oder Matrix-LED-Technologie ausgestattet sind. Das Tagfahrlicht der LED-Scheinwerfer ist wie ein doppelter Pfeil geformt. Die Top-Version bringt in der Rückleuchte das dynamische, „laufende“ Blinklicht mit. Preise starten ab 61.000 Euro.

Galerie: Der neue Audi Q7 (2016)

Der neue Audi Q7 (2016)
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Die Audi Ingenieure konnten den Verbrauch des 3.0 Liter TDI um 23 Prozent auf 5,7 Liter/100 Kilometer kombiniert senken. Die CO2-Emissionen belaufen sich dabei auf 149 Gramm/Kilometer.

Motor und Antrieb

Der 3.0-Liter-Sechszylinder-Dieselmotor leistet 272 PS und besitzt ein Drehmoment von 600 Nm. Er beschleunigt damit den bislang größten SUV der Ingolstädter in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 Km/h. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 234 Km/h ist Schluss. Geschaltet wird über eine neu entwickelte Achtstufen-Automatik, die die Kraft an einen serienmäßigen permanenten Allradantrieb weitergibt.

Das Cockpit des neuen Audi Q7: großzügig und digital inklusive Fahrerassistenzsysteme
Das Cockpit des neuen Audi Q7: großzügig und digital inklusive Fahrerassistenzsysteme

Ausstattungshighlights: 3D-Klang und Virtual Cockpit.

Der neue Audi Q7 besitzt einige Fahrerassistenzsystemen, die von Grund auf neu entwickelt und serienmäßig verfügbar sind. So ist zum Beispiel die adaptive cruise control mit Stauassistent Serie. Sie hält den Q7 durch Beschleunigen und Verzögern auf dem gewünschten Abstand zum Vordermann. Wenn sie deaktiviert ist, zeigt sie die Distanz an. In der Top-Ausbaustufe, als ACC Stop & Go inklusive Stauassistent, übernimmt das System auf gut ausgebauten Straßen auch die Lenkarbeit, solange der Verkehr zähflüssig ist und das Tempo nicht mehr als 65 km/h beträgt.

Serie sind die Einparkhilfe hinten, die Geschwindigkeitsregelanlage, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Pausenempfehlung und das Sicherheitssystem Audi pre sense city. Bei Stadt-Tempo warnt es den Fahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern, im Notfall veranlasst es eine starke Bremsung. Die Options-Lösungen sind in den Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“ gebündelt.

Das Paket „Parken“ enthält die Umgebungskameras und den Parkassistent, der das Auto selbsttätig rückwärts in Längs- und Querparklücken steuert. Der Fahrer muss nur noch bremsen und Gas geben. Das Paket „Stadt“ umfasst neue Systeme: Der Querverkehrsassistent warnt den Fahrer vor anderen Fahrzeugen, wenn er langsam rückwärts fährt, etwa beim Heraussetzen aus einer Querparklücke. Die Ausstiegswarnung weist vor dem Öffnen der Tür auf Fahrzeuge oder Fahrräder hin, die sich von hinten nähern.

Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Rear-Seat Entertainment in Form von Tablets – das Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7
Das neue Virtual Cockpit im Audi Q7

Auch die digitalen Bedienflächen in Form des modularen Infotainmentbaukastens der zweiten Generation sind ebenso an Bord wie das Audi virtual cockpit. Die erweiterten Dienste von Audi connect, das Audi tablet für die Fondpassagiere und die zwei Soundanlagen mit 3D-Klang und 1.920 Watt Verstärkerleistung mit 23 Lautsprechern sind weitere Innovationen. Neu ist auch die Smartphone-Integration von Google Android Auto und Apple Carplay.

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Anhängelast, Maße und Gewichte

Der neue Audi Q7 3.0 TDI hat ein Leergewicht von nur 1.995 Kilogramm – dank seiner um 71 Kilogramm leichteren Leichtbaukarosserie in sogenannter Multimaterialbauweise. Das 5,05 Meter lange (-37 mm) mit einem Radstand von 2,99 Meter, 1,97 Meter breite (-15 mm, ohne Außenspiegel) und 1,74 Meter hohe (mit Stahlfederung) SUV besitzt einen Cw-Wert von 0,32. Das ist für das SUV-Segment ein beeindruckender Wert.

Im Innenraum bietet der Audi Q7 zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe ein Plus von 21 Millimetern Länge und in der ersten Sitzreihe 41 Millimeter mehr Kopffreiheit.

Wenn alle sieben Sitze belegt sind, bietet der Kofferraum 295 Liter Volument, in Beladestellung sind es 770 Liter und beim Fünfsitzer sind es 890 Liter und bei umgeklappten Lehnen werden daraus sogar 2.075 Liter. Die Ladekante wurde um 46 Millimeter abgesenkt. Die Gestensteuerung an der Heckklappe bietet Audi selbstverständlich auch wieder optional an.

Optional bietet Audi eine elektrisch ausklappende Anhängervorrichtung mit Anhängerassistent. Der neue Audi Q7 kann 3,5 Tonnen Gewicht ziehen, wenn er die optionale adaptive air suspension an Bord hat.

Fazit

Erfreulich ist, dass Audi den Q7 endlich auch mit Ästhetik bestückt. Bislang war er immer nur der große Straßenpanzer. Mit diesem Schritt wird er sich ziemlich sicher eine große Popularität und Beliebtheit verschaffen.

Audi stellt erstmals auch einen Diesel Plug-in-Hybrid mit quattro-Antrieb vor, der für Mitte des Jahres 2015 auf dem Markt erwartet wird. Er wird eine Systemleistung von 373 PS sowie ein Drehmoment von brachialen 700 Nm haben. Und das ganze bei einem Verbrauch im NEFZ-Zyklus von nur 1,7 Litern/100 Kilometer. Rein elektrisch wird er 56 Kilometer fahren können.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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