Offroad auf elektrisch: Mit dem Mitsubishi Outlander PHEV über Stock und Stein

Mit Elektroantrieb durch die Stadt? Normal. Über hügelige und sandige Pisten? Ungewohnt und eine Erfahrung wert. Als wir den Mitsubishi Outlander PHEV Ende letzten Jahres bei uns in der Redaktion hatten, sind wir ihn nicht Offroad gefahren. Irgendwie vermittelte er die Annahme, dafür nicht wirklich bereit zu sein. Weit gefehlt! Er kann Offroad. Und das sogar mit rein elektrischem Antrieb.


Das schaut jetzt noch nicht so wirklich spektakulär aus, weil der geschätzte Kollege sich nicht richtig traute. Normalerweise gehen beim Mitsubishi Outlander über 40 Grad Kippwinkel!
Das schaut jetzt noch nicht so wirklich spektakulär aus, weil der geschätzte Kollege sich nicht richtig traute, noch steiler an die Wand zu gehen. Normalerweise gehen beim Mitsubishi Outlander über 40 Grad Kippwinkel!

Die Auftragsbücher der elektrifizierten Legende sind prall gefüllt

Dass Behörden aufgrund ihrer Vorbildfunktion schon seit einiger Zeit auf rein elektrische oder wenigstens hybride Fahrzeuge umstellen müssen, ist nichts Neues. Dass aber mittlerweile auch schon Unternehmen diese Politik verfolgen, kommt Mitsubishi richtig zu Gute.

Zu den bislang deutlich über 110.000 verkauften Einheiten des Klassikers in Elektroform gesellen sich jetzt Neubestellungen im Minutentakt – und zwar von Firmen- und Flottenkunden. „Der Mitsubishi PHEV ist so gefragt wie nie zuvor, da er genau in die Anforderungen der meisten Ausschreibungen passt“, erzählte uns Mitsubishi. Stark, also alles richtig gemacht. Wie er sich fährt und wie seine Technik funktioniert haben wir ja schon ausführlich zu virtuellem Papier gebracht. Doch wie verhält er sich neben der Straße?

Hybrid gleich Verbrauchswunder? Der Mitsubishi Outlander PHEV im Antriebstest

Souveräne Offroad-Eigenschaften

Und das rein elektrisch. Natürlich ist der Mitsubishi Outlander PHEV überfordert, wenn es so steile Hänge hinauf geht, für die nur L200 und Pajero gemacht sind. Darüber hinaus hatten wir normale Straßenreifen und normalen Luftdruck.

Mitsubishi Outlander PHEV Hybrid Plug-In-Hybrid im Test von AUTOmativ.de und Benjamin Brodbeck Stefan Emmerich Martin Schmidt Mitsubishi Outlander PHEV Hybrid Plug-In-Hybrid im Test von AUTOmativ.de und Benjamin Brodbeck Stefan Emmerich Martin Schmidt

Jedoch ist es irgendwie beeindruckend, lautlos und lokal emissionsfrei über sandige und hügelige Waldwege zu fahren. Das Gefühl der Offroad-Elektromobilität kennt man noch nicht wirklich und ist – zugegebenermaßen – auch noch kein Massentrend, denn Dieselfahrzeuge sind für den unbefestigten Ausflug nach wie vor Standard. Doch es geht, schließlich haben auch Elektromotoren ordentlich Drehmoment.

Die niedrige Bodenfreiheit und das durch die Akkus verhältnismäßig hohe Gewicht machen ihm dennoch zu schaffen, das merkten selbst wir bei steileren Abfahrten. Die Bremsen halten zwar alles nötige auf, doch wenn der Untergrund zu rutschig ist, erfreut man sich an so wenig Gewicht wie möglich. Und wenig Gewicht ist mit fast zwei Tonnen eben beim Mitsubishi Outlander PHEV nicht der Fall.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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