Venturi Fétish (2010)

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Dem „ersten elektrischen Sportwagen der Welt“ widmete das Fürstentum Monaco, in dem das Wunderwerk 2004 erschaffen wurde, eine eigene Briefmarke. Der Fétish ist zweifellos ein faszinierendes Gefährt: Ästhetisch, sportlich, emissionsfrei. Das Elektroauto startet zu einem Preis, der die Käufergruppe extrem einschränkt. Kein Beinbruch, denn Venturi will ohnehin nur 25 Stück bauen – für „außergewöhnliche Menschen“.


Galerie: Venturi Ftish 2010

Venturi Ftish 2010
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Exklusiver Luxus-Roadster

Die monegassische Sportwagenmanufaktur Venturi baut hochpreisige Fahrzeuge in überschaubaren Stückzahlen. Nach längerem Hin und Her bezüglich der Motorisierung des Fétish, der zunächst einen konventionellen Verbrennungsmotor erhalten sollte, beschloss Venturi-Firmenchef Gildo Palladium Pastor, dem Sportwagen einen 245 PS starken, rein elektrischen Antrieb zu spendieren.

Der Venturi Fétish wurde 2004 zum zwanzigjährigen Jubiläum der 1984 gegründeten Firma auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und sorgte dort für eine der Überraschungen des Jahres. Mit nur 3,89 Metern Länge und gerade 1,20 Metern Höhe entspricht der Fétish fast exakt den Abmessungen der Lotus Elise, die auch ansonsten interessante Vergleiche ermöglicht: Der Fétish fährt ihr zunächst davon – 4,5 Sekunden bis 100 km/h – und wird kurz darauf wieder von ihr überholt, denn bei Tempo 170 ist Schluss.

Zumindest war es das, bis der Hersteller die Höchstgeschwindigkeit von 170 auf 250 km/h hochschraubte; seitdem hat Elise das Nachsehen. Je nach Fahrstil macht die Lithium-Batterie Reichweiten zwischen 250 und 250 Kilometern möglich, dann muss das zweisitzige Elektroauto wieder ans Ladekabel. 450.000 Euro kostet der emissionsfreie Fahrspaß bei Venturi. Wer fragt da noch nach der Stromrechnung?

Kalifornischer Traum

Dass Venturi den Fétish in Kalifornien fertigen lässt, hat einen guten Grund, denn die strenge Abgasnorm des Sunshine State lässt sich mit den Emissionswerten vieler Luxus-Sportwagen nur schwer unter einen Hut bringen. Die auf 25 Exemplare begrenzte Auflage soll ausschließlich in Kalifornien, Monte Carlo und Tokio vertrieben werden, und auch das nur auf ausdrückliche Bestellung. Öko-Bewusstsein ist inzwischen auch bei den Reichen und Schönen trendy geworden – eine Chance für den Fétish. 2008 legte Venturi mit dem Radnabenmotor – Elektroauto Volage nach, das 2012 ebenfalls als Kleinserie aufgelegt werden soll.

Technische Daten Venturi Fétish (2010)

Preis: —
Verbrauch: —
CO2 Emission: —
Typ: —
Leistung: —
Drehmoment: —
Beschleunigung 0-100 km/h: —
Höchstgeschwindigkeit: —

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