Volkswagen Passat: Flacher, stärker, breiter – 25.875 Euro.

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Mittlerweile ist der Volkswagen Passat in seiner achten Generation angekommen. Nach dieser starken Leistung bauen die Wolfsburger zum ersten Mal den neuen Passat aus dem Modularen Querbaukasten zusammen. So halten mit der neuesten Generation neue Antriebe, neue Assistenzsysteme und neue Konfort- und Infotainment-Features Einzug. Also eigentlich ist fast alles neu.


Exterieur: niedrigere Karosserie, längerer Radstand und größere Räder.

Dank des neuen modularen Querbaukastens konnten die Proportionen noch dynamischer gestaltet werden. Obwohl der neue Passat nahezu gleich lang ist, wie der Vorgänger, wuchs der Radstand um beachtliche 79 Millimeter; die Vorder- und Hinterräder wurden größer und wanderten weiter nach außen. Die Karosserieüberhänge konnten so verkürzt werden. Gleichzeitig wurde der Passat flacher und breiter. Aufgrund der optimierten Aggregatelage konnte die Motorhaube deutlich abgesenkt und die Frontscheibe nach hinten gerückt werden.

Galerie: Der neue Volkswagen Passat und Passat Variant (2015)

Der neue Volkswagen Passat und Passat Variant (2015)
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Der neue Volkswagen Passat und Passat Variant (2015)

Die Limousine ist 4.767 Millimeter lang und damit sogar 2 Millimeter kürzer als der Vorgänger. Gleichzeitig wurde der Radstand um 79 Millimeter auf 2.791 Millimeter verlängert. Parallel wurde der Passat um 14 Millimeter niedriger (1.456 Millimeter) und 12 Millimeter breiter (1.832 Millimeter).

85 Kilogramm Gewichts- und 20 Prozent Verbrauchsreduzierung.

Der neue Passat entstand auf der Basis des modularen Querbaukastens (MQB). Die achte Passat-Generation wiegt so bis zu 85 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Die bis zu 85 Kilogramm Gewichtsreduzierung addieren sich über Einzelmaßnahmen in den Bereichen Fahrwerk, Aggregate, Elektrik, Karosserie und Ausstattung. Trotz der Gewichtsreduzierung verbesserte sich die Karosseriesteifigkeit – die maximale Anhängelast stieg um bis zu 400 Kilogramm auf 2.200 Kilogramm.

Technik und Motor: stärkster Diesel mit 240 PS und 5,3 Liter/100 Km.

Volkswagen hat ein beeindruckendes Spektrum an auf die Beine gestellt: der neue VW Passat ist mit zehn neu entwickelten direkteinspritzenden Turbomotoren und einem Leistungsspektrum von 120 PS bis 280 PS bestellbar. Der Verbrauch der Motoren und analog auch deren CO2-Emissionen konnten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Alle Versionen sind mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Die Kraft einer jeden Motorvariante wird optional über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe geleitet – in den jeweiligen antriebstechnischen Topmotorisierungen ist es serienmäßig. Serie bei allen anderen Antriebsvarianten ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe.

Bei den Benzinern beginnt das Angebot bei 125 PS Leistung. In der nächsten Leistungsstufe folgt ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Direkteinspritzer mit 150 PS mit aktiver Zylinderabschaltung, der mit einem Verbrauch von 4,9 Liter/100 km punktet (115 g/CO2), das sind 1,3 L/100 Km weniger als der vergleichbare Vorgänger.
Weiter geht es dann mit 180 PS, 220 PS und in der Topmotorisierung 280 PS. Die Modelle mit 220 PS und 280 PS sowie der Passat GTE sind generell mit DSG ausgestattet.

Auf der Seite der Dieselmotoren erwacht ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodieseldirekteinspritzer mit 240 PS zum Leben. Volkswagen verspricht einen kombinierten Durchschnittsverbrauch von nur 5,3 l/100 km (139 Gramm/km CO2) mit 240 PS und 500 Nm Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit des Allradlers liegt bei 240 Km/h.

Ebenfalls noch 2014 werden ein 1.6 TDI mit 120 PS und ein 2.0 TDI mit 190 PS folgen. 2015 wird zudem der Passat TDI BlueMotion als nochmals sparsameres Modell mit ebenfalls 120 PS auf den Markt kommen.

Erstmals eine Hybrid-Version mit 218 PS.

Erstmals wird es für die Baureihe einen Plug-In-Hybridantrieb geben. Mit einer Systemleistung von 218 PS (115-kW-TSI plus 85-kW-E-Maschine) wird der Passat GTE der bislang stärkste Plug-In-Hybrid von Volkswagen. Rein elektrisch kann der Hybrid rund 50 Kilometer fahren.

Ausstattung und Assistenzsysteme: Head-Up-Display ist dabei.

Volkswagen wird den neuen Passat wie den Vorgänger in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline auf den Markt bringen. Bereits der Passat Trendline ist umfangreich ausgestattet: 16-Zoll-Räder mit 215er Reifen und LED-Rückleuchten kennzeichnen das Exterieur. Im Interieur gehören Features wie die vordere Mittelarmlehne mit Ablagefach und die Höheneinstellung für die Vordersitze zur Ausstattung. Funktionsseitig dabei: Key-less-Go (Taste zum Starten und Stoppen des Motors), Müdigkeitserkennung, Multikollisionsbremse, Reifenkontrollanzeige, das Radiosystem „Composition Colour“ mit 5-Zoll-Touchscreen, die Multifunktionsanzeige „Plus“, Tagfahrlicht, Berganfahrassistent, Auto-Hold-Funktion, Freilauf (bei DSG) und Klimaanlage.

Der noch exklusiver ausgestattete Passat Comfortline hat darüber hinaus serienmäßige Details wie den Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion an Bord. Im Fall der Topversion – dem Passat Highline – sind neben klassischen Dingen wie einer Leder-Alcantara-Ausstattung selbst die LED-Scheinwerfer schon im Ausstattungsumfang enthalten.

Ab November beim Händler. Für 25.875 Euro Grundpreis.

Die Einstiegspreise für den neuen Passat liegen bei 25.875 Euro für die Limousine und 26.950 Euro für den Variant. Die Preise für die derzeit bestellbaren Versionen des neuen Passat starten bei 30.250 Euro für die Limousine in Trendline Ausstattung mit dem 150 PS starken 2.0 TDI. Als Variant kostet diese Ausführung 31.325 Euro. Die gleich starke TSI-Variante wird in der Limousine und im Variant ab der Comfortline-Ausstattungsline angeboten und kostet 30.375 Euro (Variant 31.375 Euro). Ebenfalls ab Comfortline ist der neue 240 PS starke Bi-Turbo-TDI erhältlich und kostet ab 43.625 Euro (Variant 44.625 Euro) inklusive Allradantrieb und 7-Gang-DSG.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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