VW Polo Highline? Oder für wen soll die Beats-Version sein? Tech- und Style-Talk!

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So eine Beats-Version ist ja schon cool. Doch auch im Alltag? Ist das nicht nur für End-Teenies, die sich die dazu nötigen knapp 20.000 Euro nur selten leisten können? Dagegen haben wir den Polo Highline gestellt (weil sonst nichts anderes zur Verfügung stand) und diskutierten zusammen mit Motoreport.de über die verschiedenen Ausstattungsmerkmale, die Trommelbremse an der Hinterachse und die Glühbirnen in den Heckleuchten.


Für wen ist eigentlich die Beats-Version?

Also Omi und Opi sind schon einmal raus. Die beiden kaufen sich zwar einen Polo, aber keinen, an dem ein US-Rapper rumgefummelt hat. Schließlich ist die Marke von Dr. Dre ja äußerst imageträchtig. Onkel und Tante hingegen müssen schon endcool sein, um ein Beats-Logo auf ihrer B-Säule zu präsentieren. Und irgendwie würde das den beiden Spießern auch niemand abnehmen. Also Onkel und Tante eher auch nicht. 

Aber irgendwie muss ja die 300 Watt Basemachine auch ausgeführt werden. Die jungen hippen Eltern? Um der Nachbarschaft mit einem 50 Cent-Ghetto-Remix lautstark zu zeigen, dass man noch jung und frisch ist? Schwierig. Also eher auch nicht.

Wenn man an Fahrzeuge denkt, deren Mittelpunkt die Musikanlage ist, beschäftigen sich die Gedanken sehr rasch entweder mit der Tuning World oder mit einem Türken-3er. Ersteres hat zehn Mal so viel Wumms und letzteres ist eben .. naja, sagen wir: nicht Volkswagen-Niveau. Also Scheibe runter lassen und Dr. Dre der Außenwelt präsentieren, sollte man mit einem VW Polo Beats eher nicht.

Galerie: Neuer VW Polo Beats

Neuer VW Polo Beats
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Wer kommt dann in Frage? Die Mitzwanziger, die in der Schule mit Karl Kani rumliefen und noch ein bisschen Hopper-Nostalgie mit zur Ausbildungsstätte nehmen wollen? Cool. Wenn die sich ein 20.000 Euro-Auto leisten können, dann ist ja alles gut.

Für Omi und Opi, Onkel und Tante, für die junge Performer-Familie und für alle anderen, haben wir uns hier auch mit dem Polo Highline beschäftigt.

Polo Highline ab 19.500 Euro

Es kann ja nicht jeder cool sein. Und in die Highline-Version kann man durchaus auch eine Beats-Anlage bestellen. Nur das Flash Rot ist dann nicht mehr serienmäßig. Die Highline-Version wirkt zwar durch eine Chromleiste an der Front etwas edler, doch die Änderungen bei den beiden Paketen halten sich am Exterieur in Grenzen. Wer auf schwarze Außenspiegel verzichten kann und lieber mehr Chrom an der Font hätte, entscheidet sich für die Highline. Auch preislich ist sie mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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