Was man beim Kauf über die neue Renault Scénic Generation wissen muss

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Der Renault Scénic war schon immer ein Meister der Kreativität und des flexiblen Lade- bzw. Sitzabteils. Ähnlich wie beim Honda Jazz lassen sich so auf Knopfdruck ganze Sitzreihen dem Boden gleich machen. Wer sich einen der kleineren Brüder Bruder des Espace zulegen möchte, sollte folgendes wissen.


Hier geht es zum Reisebericht des neuen Renault Scénic an der Westküste Frankreichs!

Licht, Fenster, Raum!

Die neue Generation Renault Scénic versteht es, die Passagiere in wohlige Sonnenstrahlen mit Hilfe eines fabulösen Innenraum-Feelings zu hüllen. Die Frontscheibe erstreckt sich – ähnlich wie beim neuen Opel Zafira – fast über die beiden Köpfe der Frontpassagiere. Das Panoramadach dahinter ist leider nicht zu öffnen.

Galerie: Neuer Renault Scénic und Grand Scénic

Neuer Renault Scénic und Grand Scénic
Bild 1 von 42

Zusammen mit der tiefen Armaturentafel und den großen Dreiecksfenstern hinter der A-Säule ergibt sich eine exzellente Rundumsicht und Übersichtlichkeit nach vorn. Gerade bei uneinsichtigen Kurven oder Kreisverkehren ist dies von Vorteil.

Das Cockpit ist mit einigem Kunststoff beplankt. Um die Optik ansehnlicher zu machen, wurden weiße Nähte auf das Kunststoff gedruckt – und das sieht man nur beim dritten Hinschauen. Cool!

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Wenig Platz auf der Rückbank – aber es gibt eine Lösung

Wer im Passagierabteil des kurzen Scénic Platz nimmt, muss sich ganz schön zusammenfalten. Zwar kann man die Rückbank dank Schienensystem um ein paar Zentimeter nach hinten verfrachten, doch die voluminösen und flächenmäßig dann doch kleinen (für einen Laptop reicht es niemals!) Klapptische mit Einfassung treten in den offensiven Kampf gegen die beiden Kniescheiben.

Der genaue Verwendungszweck der verschiebbaren Mittelkonsole hat unsere Kreativität zwar angeregt, unsere Lösungen für mögliche Anwendungsbereiche aber stark begrenzt. Außer, dass eben die Kinder hinten getrennt sein können. Aber wozu? Trotzdem eine coole Sache, die das Interieur ganz anders aussehen lässt!
Der genaue Verwendungszweck der verschiebbaren Mittelkonsole hat unsere Kreativität zwar angeregt, unsere Lösungen für mögliche Anwendungsbereiche aber stark begrenzt. Außer, dass eben die Kinder hinten getrennt sein können. Aber wozu? Trotzdem eine coole Sache, die das Interieur ganz anders aussehen lässt!

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Abhilfe schafft Renault durch die Möglichkeit des Abwählens dieser beiden Tische. Eigentlich seien jene ohnehin für Kinder gedacht. Damit werden die Platzverhältnisse etwas größer – großzügiger Van-Charakter will trotzdem nicht so wirklich aufkommen.

20 Zoll Räder für alle – und es wird nicht teurer!

Die 20 Zoll großen Räder gibt es für jedes Modell serienmäßig – unabhängig der Ausstattung oder Linie. Teurer oder unkomfortabler soll es dennoch nicht werden: der relativ große Reifenquerschnitt übernimmt die eine Hälfte der Sorgen, Verträge auf Lebenszeit mit den drei größten Reifenherstellern übernehmen den anderen Teil. Da kann man sich wirklich einfach über die Optik freuen.

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Nochmals verbessertes Laderaum-Konzept

Schon seit jeher ist die französische Praktikabilität rund um den Renault Scénic europaweit bekannt. Vor allem das Laderaumkonzept mit der vollständig versenkbaren Rückbank überzeugt viele Kunden.

Und das hat Renault weiter optimiert: die neue Rückbank kann zu 1/3:2/3 oder gesamt verschoben oder ganz versenkt werden; Staufächer, gekühltes Handschuhfach und Ablagen gibt es en masse – insgesamt 63 Liter. Jaa, richtig gelesen: Rückbank. Keine Einzelsitze mehr. Die Steuerung für das Abteil jenseits der beiden Vordersitze erfolgt bequem über den Kofferraum oder – beim Grand Scénic über das Bordmenü.

Grand Scénic um 23 Zentimeter länger

Wem der Platz beim normalen Scénic nicht reicht, ist mit dem Grand Scénic gut beraten. Dieser wildert Größen- und Komfortmäßig fast schon im Gehege des Renault Espace.

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Die Platzverhältnisse sind in der zweiten Sitzreihe nicht großzügiger, als bei der kürzeren Version. Lediglich das um 200 Liter höhere Fassungsvermögen des Kofferraumes und die Möglichkeit der Montage einer dritten Sitzreihe mit zwei Einzelsitzen für 800 Euro Aufpreis ist der allumfassende Vorteil der größeren Version.

Für die deutsche Autobahn schwache Motorisierungen

Klar, der Renault Scénic wird nicht nach seinen Motorleistungsdaten ausgewählt. Trotzdem sind 135 PS im Top-Benziner und 160 PS im Top-Diesel für so ein großes Fahrzeug – zumindest für so manchen deutschen Familienpapa – ein bisschen wenig.

Die Motoren ziehen aus dem Stand sehr gut an und geben eine ordentliche Geräuschkulisse ab. Doch bei 1,5- und 1,6 Liter großen Vierzylindermotoren ist der Verbrauch eben auch entsprechend hoch, wenn man einmal über 130 Km/h fahren möchte. Denn Drehzahl bedeutet hohe Verbräuche. Downsizing ist nicht immer gut.

Renault Scénic Hybrid

Lohnt sich der 110-Diesel-Hybrid?

Wir sind auch die Diesel-Hybrid-Version gefahren. Ob sie sich lohnt, lesen Sie hier.

Neue Assistenten und elektronische Entertainer

Es gibt in der neuen Baureihe deutlich mehr Sicherheits- und Komfortassistenten. Darunter auch ein Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung, aktiv zwischen sieben und 60 km/h. Das Navigations-Tablet im Tesla-Design, das wir schon vom Espace kannten, hält jetzt ebenfalls Einzug in die gesamte Familie.

Bose-Edition lohnt sich nur bedingt

Diese Unterüberschrift fällt uns nicht so leicht, denn normalerweise würden wir – als Musiker – immer die Top-Musik-Anlage wählen. Und auch wenn jene den Namen eines international renommierten Akustikers trägt: irgendwie hat uns die Soundqualität nicht so überzeugt, dass wir zu jener Anlage raten würden.

Start bei 19.900 Euro, Ende bei 33.190 Euro

Der vor ein paar Tagen gestartete Verkauf des Renault Scénic und Grand Scénic verlangt einen Mindesteintritt von 19.900 Euro für den fünfsitzigen Franzosen. Der Grand Scénic ist 1.300 Euro teurer.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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