Wirtschaft: Angela Merkel und chinesische Regierung zu Gast bei Volkswagen

Der VW-Konzern plant eine Investition von 170 Millionen Euro in das zukünftige VW-Werk in der chinesischen Ortschaft Xinjiang. Um den Vertrag über das Projekt abzuschließen, kam die chinesische Führung mit großem Gefolge nach Wolfsburg und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich das besondere Ereignis nicht nehmen und reiste persönlich an.


Die chinesische und die deutsche Regierung trafen in Wolfsburg zusammen

VW plant ein neues Werk im Reich der Mitte und ist bereit, für das dann 11. Volkswagen-Werk in China eine Summe von 170 Millionen Euro zu investieren. Um den Vertrag über den Bau des Werkes abzuschließen, reiste der chinesische Premierminister Wen Jiabo mit einer 100-köpfigen Begleitung an.

Doch auch für die deutsche Regierung ist dieses Millionen-Projekt von großem Interesse, besonders durch die freundschaftliche Verbindung der beiden Regierungen. Daher konnte der VW-Konzern in Wolfsburg neben der chinesischen Führung ebenso die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Wirtschaftsminister Philipp Rösler sowie den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister zu seinen Gästen zählen.

Das neue VW-Werk soll in der Region Xinjiang entstehen, welche im nord-westlichen China liegt. Der Bau des Werkes ist bis 2015 geplant – ab da sollen 50.000 Autos im Jahr dort produziert werden. Über die genauen Modelle wurde noch keine feststehende Auskunft gegeben, allerdings lässt sich vermuten, dass es sich um Automobil-Modelle speziell für den chinesischen Markt handeln dürfte.

Die chinesische Regierung setzt große Hoffnungen in das VW-Projekt

Ein großer Vorteil für das Reich der Mitte ist sicherlich der wirtschaftliche Faktor, der durch den Betrieb des neuen VW-Werkes für sie herauskommt. Dieses spielt gerade in der Region Xinjiang eine große Rolle, da diese im Verhältnis zu den anderen chinesischen Regionen als arm gilt. Durch die mit dem Werk entstehenden Arbeitsplätze könnte hier zumindest zum Teil Abhilfe geschaffen werden.

Andererseits kommt es in dieser Region immer wieder zu Spannungen zwischen zwei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Durch die wahrscheinlich folgende Ansiedlung von Zulieferern und dem im VW-Werk entstehenden Ausbildungszentrum erhofft sich die chinesische Regierung, dass diese Spannungen bald der Vergangenheit angehören.

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