Tuning: Was ist 2019 möglich?

d31328cb2de247c8aeab8f0c60bd5165 - Tuning: Was ist 2019 möglich?

Die Welt des Tunings wandelte sich in den letzten Jahren besonders stark. Inzwischen stehen am Markt zahlreiche Alternativen zur Verfügung, um eine Optimierung des Fahrzeugs zu erreichen. Doch was ist im Jahr 2019 für die Autofreunde in Deutschland möglich?


Flair und Aufmerksamkeit

Aktuelle Trends aus der Branche zeigen deutlich auf, welche optischen Highlights wieder gesetzt werden können. Mehr denn je steht ein ganzheitliches Konzept im Vordergrund. Den Tunern muss es gelingen, die vielen verschiedenen Details des Wagens allesamt genau abzustimmen. Erst unter der Voraussetzung, dass hier ein harmonisches Bild entstehen kann, wird der Wagen zu den Highlights des neuen Jahres zählen.

Vom großen Protz weichen dabei immer mehr Tuner ab. Ihnen geht es darum, eine optische Bereicherung zu erschaffen, zu welcher der Hersteller nicht in der Lage war. Dies bedeutet nicht, dass es mit den getunten Modellen nicht möglich wäre, sich klar von der Masse abzusetzen. Jedes von ihnen bleibt schließlich ein Unikat, in dem vor allem die Wünsche und Vorstellungen des Besitzers deutlich zum Ausdruck kommen.

Einsatz der Experten

Besonders bei Eingriffen, die gezielt die Leistung des Wagens in den Blick nehmen, ist der Einsatz eines Profis unerlässlich. Dies gilt etwa für den Bereich des Chiptunings, wo ein Eingriff an der Elektronik für bis zu 30 Prozent mehr Leistung sorgen kann. Mehr dazu hier. Während sich die Reserven ausschöpfen lassen, die der Hersteller im Fahrzeug verbarg, bietet sich andererseits die Möglichkeit, die Belastung auf die tragenden Teile in einem annehmbaren Rahmen zu halten.

Wer sich an unerfahrene Tuner wendet oder die Veränderungen gar selbst in die Wege leiten möchte, ist nicht über die langfristigen Auswirkungen auf den Wagen informiert. Eine zu hohe Belastung kann den Verschließ erhöhen und damit die Lebensdauer des Wagens empfindlich verkürzen. Auch aus diesem Grund ist es von Bedeutung, das Tuning mit Bedacht anzugehen und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen, die sich auf lange Sicht rächen könnten.

Das Interesse wächst

Die führenden Firmen rechnen auch für das kommende Jahr mit einem stark wachsenden Interesse. Ausstellungen wie die Tuning World Bodensee verzeichneten bereits in den letzten Jahren ein starkes Wachstum bei den Besucherzahlen. Da das Tuning auch medial zu einem immer wichtigeren Thema wird, ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend noch weiter fortsetzt. Dies lässt sich etwa auf verschiedene Fernsehsendungen zurückführen, denen es mit der Ausstrahlung der technischen Eingriffe gelungen ist, eine große Fangemeinde aufzubauen.

Solche kommerziellen Erfolge bringen deutlich zum Ausdruck, dass es sich beim Tuning längst nicht mehr um eine Randerscheinung handelt. Eine breite Masse von Autofahrern sucht gezielt die Möglichkeit, Hand am Fahrzeug anzulegen. Oft ist es eine Frage der Kosten, welche Variationen sich unter dem Strich in die Tat umsetzen lassen. Mit der wachsenden wirtschaftlichen Kraft wird sich wohl auch das Angebot vor Ort erweitern. Selbst in Kleinstädten ist es inzwischen möglich, passende Anlaufstellen zu finden. Für die Szene selbst ist diese Entwicklung natürlich zu begrüßen. Dem einzelnen Fahrer nimmt sie letztlich nicht die Möglichkeit, eigene kreative Ideen zum Ausdruck zu bringen und dabei für ein Merkmal der Alleinstellung zu sorgen.

Die Aufklärung nimmt zu

Portale wie dieses tragen seit Jahren einen wichtigen Teil zur Aufklärung über die Hintergründe des Tunings bei. Auch in den kommenden Jahren soll es auf diese Weise möglich sein, für mehr Klarheit zu sorgen. Sofern es gelingt, objektiv über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken der Eingriffe zu diskutieren, können Fahrer überlegte Entscheidungen treffen und sich dabei genau über ihre Auswirkungen in Kenntnis setzen. In Kombination mit den richtigen Werkstätten in der eigenen Umgebung sind keine handwerklichen Fähigkeiten mehr notwendig, um die Schritte in die Tat umsetzen zu können und sich dem eigenen Traumwagen auf diese Art Stück für Stück anzunähern.

Unter dem Strich ist die Entwicklung zu begrüßen, wie sie aktuell wahrgenommen werden kann. Sollte sich nichts an den Vorzeichen ändern, so wird das Tuning auch im neuen Jahr stark an Aufmerksamkeit gewinnen und weite Kreise in der Öffentlichkeit um sich ziehen.

Mia Iannotta

Mia ist seit Mitte 2015 das italienische und - viel wichtiger - weibliche Herz von AUTOmativ.de. Ohne ihre unregelmäßigen Artikel wäre das Magazin lebloser und langweiliger. Mia lebt die meiste Zeit des Jahres im Großraum Rom, den Rest verbringt sie irgendwo anders. Warum sie manchmal über Automobile schreibt? Nun, als wir sie auf der Mille Miglia beobachteten, wie sie sich um die Alfisti kümmerte, konnten wir einfach nicht widerstehen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wir benutzen diese, um die Nutzung der Website für Sie besser zu machen. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen