Cooper Tire-Markenbotschafter Xavi Foj ist startklar für die Rallye Dakar [Anzeige]

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Das erste Motorsportereignis im Jahr ist traditionsgemäß die legendäre Rallye Dakar. Früher unter der Bezeichnung Rallye Paris-Dakar bekannt, führt eines der härtesten Rennen der Welt seit 2009 durch Südamerika, anstatt durch Afrika. Bei einer Teilnehmer-Ausfallquote von über 50 Prozent muss man ein hartes Eisen sein, um jene 12 Tage durch Paraquay, Argentinien und Bolivien erfolgreich zu überstehen. So ein hartes Eisen ist Xavi Foj, Markenbotschafter von Cooper Tires, der seine 27. Rallye Dakar antritt und seinen Klassensieg aus dem Jahr 2013 wiederholen möchte.


12 Tage lang durch die staubige Hitze

Die seit 1978 existierende Rallye führte bis 2007 durch Afrika. Als das Rennen aber im Jahr 2008 einen Tag vor dem geplanten Start in Lissabon aufgrund einer Terrorwarnung abgesagt wurde, änderte man den Austragungsort und wählte Südamerika.

Seitdem führt die Rallye durch Staaten wie Bolivien, Argentinien und Peru – wobei letzteres durch das Naturphänomen El Nino nicht mehr auf dem Plan steht. Insgesamt werden in den 12 Tagen (13 Tagen mit einem Tag Pause in der Mitte) über 9.000 Kilometer gefahren – mehr als die Hälfte davon fließt in die Wertung mit ein.

Die Belastung für Mensch und Fahrzeug ist eine extrem hohe. Die verschiedenen Etappen über 800 oder mehr Kilometer unwegsamstes Gelände werden auf Zeit gefahren. Wer sich am Abend verspätet, muss auf Schlaf verzichten, um sein Fahrzeug noch reparieren zu können.

Bislang 70 Todesfälle bei der Rallye Dakar

Die körperliche Belastung ist die eine Seite – die Unfälle die andere. Die Bilanz der Todesfälle bis zur 38. Rallye Dakar ist ernüchternd: bislang kamen 70 Menschen um – auf Seiten der Zuschauer, als auch auf Seiten der Fahrer. Gefahren lauern natürlich ständig – auch wenn die tödlichen Unfälle seit 2009 deutlich abnahmen. Seitdem das Rennen durch Südamerika geht, kommt in jedem Jahr mindestens ein Mensch ums Leben.

Foj Motorsport Cooper Tire-Team mit Xavi Foj am Start

Mit von der Partie ist auch das Foj Motorsport Cooper Tire-Team. Die Rally Dakar im Jahre 2017 wird zwischen dem 2. und 17. Januar durch Paraguay, Argentinien und Bolivien führen.

Der Start ist in der paraguayischen Hauptstadt Asuncion, der Abschluss führt die Rallyefahrer in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Auch die 38. Rallye Dakar dürfte für die fünf Klassen der Rallye wieder eine große Herausforderung darstellen. 12 Etappen mit einer Gesamtdistanz von 8.818 km gibt es. Gefahren wird in den Klassen Trucks, Quads, Autos, UTV und Motorräder.

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Der Catalane Xavi Foj ist zum 27. Mal ein Fahrer der Rallye Dakar. Er startet mit einem Toyota Land Cruiser in der Klasse T2 für seriennahe Fahrzeuge. Im Jahr 2013 gab es für ihn einen Klassensieg – jenen möchte er gerne wiederholen und den Titel 2017 nach Hause holen. Sein Beifahrer ist wieder Nacho Santamaria.

Reifen als zentrales Element

Neben einem robusten Fahrzeug, einem erfahrenen Fahrer und schwindelfreiem Beifahrer müssen natürlich auch die Reifen stimmen. Denn ohne den notwendigen Grip nutzt das beste Rallyeauto und der beste Fahrer nichts. Foj ist im letzten Jahr gut mit Cooper Tires gefahren, deswegen hat sich im Vergleich zum Vorjahr an der Bereifung nichts geändert.

Das Team setzt erneut auf den Cooper Discoverer STT Pro, der sich für das Team bewährte und den Strapazen hervorragend widerstehen konnte. Zum Cooper-Reifen-Konsortium gehört auf noch die etwas bekanntere Reifenmarke Avon und vertreibt ein vollständiges Angebot für alle Pkw für Sommer- und Wintereinsätze.

Die zentrale Schwierigkeit für Reifenhersteller sind die vielen verschiedenen Untergründe sowie die starken Temperaturschwankungen. Das ist bei Rundkursrennen schon eindimensionaler. Auch müssen sich die Reifen immer wieder selbst reinigen, um die optimale Traktion zu gewährleisten.

Die Gummis des amerikanischen Herstellers haben sich offenbar auf verschiedenen Untergründen als optimal erwiesen. Egal ob Sand, Schotter, Geröll, Matsch, Schlamm oder Asphalt – man kann sich auf jene Reifen verlassen. Die Konstruktion mit der Armor-Tek3-Technik sorgt für eine besonders robuste Seitenwand und Lauffläche. Die spezielle Profilgestaltung stellt sicher, dass eine perfekte Selbstreinigung gewährleistet ist.

Dakar 2017 Renntage und Rennstrecken

Mo, 2.1. Asuncion – Resistencia

Di, 3.1. Resistencia – San Miguel de Tucuman

Mi, 4.1. San Miguel de Tucuman – San Salvador de Jujuy

Do, 5.1. San Salvador de Jujuy – Tupiza

Fr, 6.1. Tupiza – Oruro

Sa, 7.1. Ororu – La Paz

So, 8.1. Ruhetag der Dakar 2017

Mo, 9.1. La Paz – Uyuni

Di, 10.1. Uyuni – Salta

Mi, 11.1. Salta – Chilecito

Do, 12.1. Chilecito – San Juan

Fr, 13.1. San Juan – Rio Cuarto

Sa, 14.1. Rio Cuarto – Buenos Aires

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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