Beantragung Kfz-Kennzeichen: So spart man bares Geld [Anzeige]

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Viele Verkehrsteilnehmer möchten gerne ein eigenes Kfz-Kennzeichen an ihrem Auto haben – wir im übrigen auch. Es ist Identifikationsmerkmal und beschreibt oftmals die Zugehörigkeit zum eigenen Fahrzeug. Doch wie reserviert man sich möglichst kosten- und zeiteffizient sein Wunschkennzeichen? Auf der Zulassungsstelle vertrödelt man oft viel Zeit beim Warten auf die neuen Schilder. Und günstig sind sie meistens auch nicht. Wir wurden auf eine Möglichkeit aufmerksam gemacht, die wir beim nächsten Wunschkennzeichen auf jeden Fall in Betracht ziehen werden.


Vor der Zulassung müssen die Kennzeichen gekauft werden

Rund die Hälfte aller Verkehrsteilnehmer reservieren sich ein Wunschkennzeichen für ihr Fahrzeug. Vor der Zulassung ist es daher zwangsläufig erforderlich, die Schilder zu kaufen. Doch wo macht man dies möglichst kosten- und zeiteffizient?

Wer sich nicht extra einen Tag Urlaub nehmen möchte, um zur Zulassungsstelle zu fahren und dort stundenlang zu warten um sein Auto anzumelden, kann sein Wunschkennzeichen auch online reservieren. Die meisten Bezirke und Zulassungsstellen bieten diesen Service schon seit längerer Zeit an. Geplant ist für die Zukunft sogar, den Behördengang komplett wegfallen zu lassen und alles online zu bestellen.

Meistens lässt man bei den Schilderbuden vor Ort sein reserviertes Wunschkennzeichen produzieren. Das ist oft lustig, weil die Menschen dort launige Wesen sind, aber auch recht teuer. Preise vor Ort liegen häufig bei 35 Euro für zwei Autokennzeichen.

Online reservieren, online bestellen

Wer sich also dem Wandel der freien Marktwirtschaft unterwerfen möchte und ausreichend Vorlaufzeit miteinberechnet, kann seine Kennzeichen auch online bestellen. Zwar freuen sich die Schilderbudenbetreiber nicht sonderlich darüber, aber Taxifahrer haben bei Uber auch keine großen Möglichkeiten, sich dem Trend zu widersetzen.

Bevor man Google nach Online-Schildermachern bemüht, ist einer dieser Anbieter zum Beispiel Kennzeichen.Express. Dass man hiermit Zeit sparen kann, liegt auf der Hand. Die Normung der Autokennzeichen verhindert mögliche Qualitätsunterschiede.

Auch ratsame Alternative, wenn die Kennzeichen geklaut wurden

Richtig ärgerlich ist es, wenn man morgens ans Auto kommt, zur Arbeit fahren will und mit Erstaunen feststellt, dass das eigene Kfz-Kennzeichen weg ist. Jetzt sollte man möglichst schnell reagieren und den Verlust beziehungsweise den möglichen Diebstahl schnell bei der Polizei melden. Meldet man den Verlust nicht umgehend, kann das richtigen Ärger bedeuten, wenn die Kfz-Kennzeichen beispielweise bei einer Straftat benutzt werden, wird der Papierkrieg umso größer und man gerät in Erklärungsnot. Folgende Schritte sind jetzt zu unternehmen.

Das benötigt man für das neue Kennzeichen

Bei Diebstahl ist eine Bescheinigung über die Anzeige bei der Polizei erforderlich. Bei Verlust benötigt man eine eidesstattliche Versicherung des Fahrzeughalters, den Personalausweis bzw. einen Reisepass des Fahrzeughalters, die Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fahrzeugschein), die Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief)
und den Untersuchungsbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU).

Hat man alle Dokumente zusammen, geht es zur Zulassungsstelle.

Eidesstattliche Versicherung bei Verlust

Wer sich absolut sicher ist, dass er das Kfz-Kennzeichen nur verloren hat, kann eine sogenannte Verlustbescheinigung ausfüllen. Dafür bieten viele Zulassungsstellen ein vorgefertigtes Formular an, mit dem man rechtlich auf der sicheren Seite ist. Damit bestätigt der Fahrzeughalter an Eides statt, das er das Kfz-Kennzeichen verloren hat und versichert zugleich, das Nummernschild nicht beschlagnahmt, gepfändet, sichergestellt oder als Sicherheit an anderer Stelle hinterlegt worden ist.

Den Weg zur Zulassungsstelle sollte man übrigens nicht mit dem PKW unternehmen, bei dem das Kennzeichen nun fehlt. Die alten Kennzeichen werden für mindestens fünf Jahre gesperrt, was auch gleich die Frage beantwortet ob man sein altes Kennzeichen oder sogar Wunschkennzeichen wieder bekommt.

Welche Kosten kommen auf den Fahrzeughalter zu?

Die genauen Kosten können je nach Gemeinde beziehungsweise Zulassungsstelle variieren. Üblicherweise bewegen sich die Preise für neue Fahrzeugpapiere zwischen 20 und 30 Euro. Dazu kommen die Kosten, die für die neuen Kennzeichen entstehen. Wenn man hier online bestellt, kann man zumindest einen kleinen Teil einsparen.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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