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Über 85 cm Wattiefe: VW Amarok V6 mit Seikel-Offroad-Umbau

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Der VW Amarok V6 ist bereits ab Werk als robuster Pick-up ausgelegt. Für unsere Tour durch das Rif-Gebirge in Marokko wurde der Amarok PanAmericana jedoch zusätzlich mit einem umfangreichen Offroad-Paket von Seikel ausgerüstet. Ziel des Umbaus: mehr Reserven auf anspruchsvollen Strecken, mehr Schutz und höhere Geländetauglichkeit.

Mehr Bodenfreiheit für harte Offroad-Einsätze

Ein zentraler Bestandteil ist die Seikel Höherlegung mit einem Fahrwerk von Koni (KONI RAID), die die Karosserie um rund 50 Millimeter anhebt. Die speziell abgestimmten Stoßdämpfer sollen auch bei hoher Belastung und langen Offroad-Etappen für mehr Kontrolle und Ruhe in der Karosserie sorgen. Zusammen mit der Serien-Wattiefe von 800 Millimetern schafft der umgebaute Amarok damit zusätzliche Sicherheitsreserven von weiteren 50 Millimetern bei Wasserdurchfahrten und schwierigen Passagen.

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Die Karosserie-Höherlegung von 50 Millimetern plus die Offroad-Bereifung verschaffen dem VW Amarok V6 eine Steigerung der schon hohen Serienwattiefe von über 50 Millimetern auf über 850 Millimeter insgesamt.

Schutz für Unterboden, Tank und Karosserie

Damit der Amarok auch auf felsigem Untergrund bestehen kann, wurde der Pick-up umfassend geschützt. Seikel stattete das Fahrzeug mit Rockslider-Seitenschutzleisten aus Stahl aus, die die Schweller bei Kontakt mit Felsen oder Geröll schützen. Die Variante Rockslider Plus bietet zusätzlich ein drittes Schutzrohr, das auch als Trittstufe genutzt werden kann.

Unter dem Fahrzeug schützen mehrere 5-mm-Aluminium-Unterfahrschutzplatten wichtige Bauteile: Motor, Vorderachs-Differenzial, Getriebe und Kraftstofftank. Ergänzend kommen Schutzplatten für freiliegende Kabelbereiche hinzu, um Schäden auf langen Offroad-Reisen zu vermeiden.

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Seikel-Umbau kostet rund 7.500 Euro (Material)

Die Einzelpreise der verbauten Komponenten liegen bei rund 1.620 Euro für die Höherlegung, etwa 1.590 Euro für die Rockslider beziehungsweise rund 1.808 Euro für die Rockslider Plus. Der zusätzliche Steinschlagschutz kostet rund 222 Euro. Für die Unterboden-Komponenten berechnet Seikel rund 695 Euro für den Motorschutz, 639 Euro für den Getriebeschutz, 648 Euro für den Tank-Schutz sowie etwa 290 Euro für die Kabelschutzplatten. In Summe liegt der komplette Seikel-Offroad-Umbau – ohne Einbaukosten – bei rund 7.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Damit wird aus dem Amarok V6 TDI mit 600 Nm Drehmoment ein deutlich robusterer Reise-Pick-up für Expeditionen, Overlanding und anspruchsvolle Geländeeinsätze.

Galerie: Mit dem VW Amarok V6 Panamericana durch Marokko

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Vom Schnorchel zum Serienvorteil: Mehr Reserven ab Werk

Eine interessante Entwicklung zeigt sich auch beim Thema Wasserdurchfahrten: Während der Vorgänger-Amarok mit einer Serien-Wattiefe von rund 500 Millimetern bei besonders tiefen Furten häufig mit einem zusätzlichen Schnorchel ausgerüstet wurde, kommt der aktuelle Amarok bereits ab Werk auf 800 Millimeter Wattiefe. Das hat auch Auswirkungen auf den Zubehörmarkt: Bei Seikel, wo der Schnorchel für den früheren Amarok fast schon zum typischen Offroad-Bild gehörte – auch bei unserer Oman-Tour war dieser Umbau mit an Bord – spielt dieses Bauteil beim neuen Modell kaum noch eine Rolle. Der Amarok bringt die nötigen Reserven bereits ab Werk mit. Ganz verschwunden ist das Thema natürlich nicht: Wer regelmäßig durch extreme Wasserdurchfahrten unterwegs ist, kann zusätzliche Maßnahmen weiterhin sinnvoll einsetzen. Für klassische Offroad- und Overlanding-Reisen reicht die serienmäßige Wattiefe des neuen Amarok aber bereits deutlich weiter als beim Vorgänger.

Durch den Oman mit dem Vorgänger-Amarok (mit Schnorchel):

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 34 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen und Unternehmen zum Ausdruck.

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