Brabus Bodo (2027): 1.000-PS-V12-Coupé als Hommage an Bodo Buschmann
Mit dem neuen Brabus Bodo präsentiert die Bottroper Tuningschmiede ein streng limitiertes High-Performance-Gran-Turismo-Coupé mit V12-Biturbo-Motor, Carbon-Karosserie und aktiver Aerodynamik. Das neue Coachbuilt-Supercar feierte seine Weltpremiere beim FuoriConcorso am Comer See in Italien und versteht sich als Hommage an den 2018 verstorbenen Firmengründer Bodo Buschmann.
Neuer Supersportwagen des Bottroper Veredelers Brabus feiert Premiere am Comer See
Der Brabus Bodo wird weltweit auf lediglich 77 Exemplare limitiert – eine Referenz an das Gründungsjahr 1977. Gleichzeitig markiert das Modell einen neuen Höhepunkt innerhalb des Brabus-Portfolios und soll klassische Gran-Turismo-Elemente mit moderner Hypercar-Technologie verbinden.
1.000 PS und bis zu 360 km/h Höchstgeschwindigkeit
Unter der langen Carbon-Haube arbeitet ein handgefertigter 5,2-Liter-V12-Biturbo mit 1.000 PS und 1.200 Nm Drehmoment. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das 2+2-sitzige Coupé laut Hersteller in 3,0 Sekunden. Tempo 200 fällt nach 8,5 Sekunden, die 300-km/h-Marke nach 23,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 360 km/h begrenzt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Achtgang-Automatikgetriebe an die Hinterachse. Ergänzt wird das Setup durch ein elektronisch geregeltes Differential, ein adaptives KW-Fahrwerk mit fünf Fahrmodi sowie ein Lift-System für Vorder- und Hinterachse.
Carbon-Karosserie mit aktiver Aerodynamik
Die komplette Karosserie des Brabus Bodo besteht aus Carbon und kombiniert klassisches Gran-Turismo-Design mit modernen Aero-Elementen. Dazu zählen unter anderem ein automatisch ausfahrbarer Heckspoiler mit Air-Brake-Funktion, ein groß dimensionierter Diffusor sowie zahlreiche aerodynamisch optimierte Luftkanäle. Trotz einer Länge von über fünf Metern soll das Trockengewicht bei lediglich 1.774 Kilogramm liegen. Für den Kontakt zur Straße setzt der Hersteller auf speziell entwickelte Continental SportContact 7 Force Hochleistungsreifen auf 21 Zoll großen Monoblock-Z-GT-„Shadow Edition“-Felgen.
Luxuriöses Interieur und digitale Fahrzeughistorie
Im Innenraum setzt Brabus auf ein vollständig individualisierbares „Masterpiece“-Cockpit mit Leder, Sicht-Carbon und zahlreichen handgefertigten Details. Zusätzlich erhält jedes Fahrzeug einen blockchainbasierten „Digital Product Passport“, der Fahrzeughistorie und Spezifikation digital dokumentieren soll.
Brabus beschreibt den neuen Bodo als Hommage an Firmengründer Bodo Buschmann und als Verwirklichung einer über Jahre entwickelten Vision eines eigenständigen Gran-Turismo-Supercars. Mit dem Brabus Bodo positionieren sich die Bottroper erstmals mit einem in Teilen eigenständigen Coachbuilt-Supercar in direkter Konkurrenz zu Hyper-GT-Modellen etablierter Luxus- und Performancehersteller.

