„Nächstes Jahr mit zwei Autos“ – Manthey Racing prüft Pläne für die 24 Stunden am Nürburgring 2027

“(Wir) müssen nächstes Jahr mit 2 Autos kommen – das ist das Ziel”, erzählt Nicolas Raeder, Mitgründer und einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Manthey Racing GmbH in einem Interview im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring – kurz nachdem Werks-Rennfahrer Kevin Estre seinen Porsche 911 GT3 R „Grello“ aufgrund einer Ölspur in die Leitplanke setzte.
Manthey Racing scheint also zumindest über einen Einsatz von zwei Fahrzeugen beim nächsten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (und vielleicht auch bei weiteren Rennserien) nachzudenken. Ob dieser Plan tatsächlich auch in die Realität umgesetzt wird, werden wir wahrscheinlich frühestens im Winter diesen Jahres erfahren.
Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2026 musste Manthey Racing 2026 einen herben Rückschlag hinnehmen. Der Porsche 911 GT3 R des Teams rutschte auf einer Ölspur in die Leitplanke und wurde dabei so stark beschädigt, dass das Aus unvermeidbar war. Nach dem starken zweiten Platz im Vorjahr – inklusive der nachträglichen Aberkennung eines möglichen Sieges durch eine Zeitstrafe – steht damit in diesem Jahr ein enttäuschender Totalausfall für die Meuspather Mannschaft im Ergebnisprotokoll der 24 Stunden Rennen Nürburgring.
Seit Jahren zählt Manthey Racing zu den prägenden Teams beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der Porsche-Spezialist aus Meuspath gilt mit mehreren Gesamtsiegen als eine der erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des Langstreckenklassikers auf der Nordschleife. Besonders der grellgelbe „Grello“-Porsche ist längst Kult unter Fans geworden.


