Abarth 124 Spider – Der Ferrari unter den Mittelklasseautos

Samstag, 6 Uhr morgens: die Straßen der Wiener Innenstadt sind noch recht ruhig. Dies ändert sich schlagartig, als der wunderschöne, kräftige Klang aus der doppelläufigen Abgasanlage des Abarth 124 Spiders ertönt. Ein erster, kurzer Näherungsversuch vor dem vollumfänglichen Fahrbericht.


Der Star auf dem Wiener Ring

Der kleine rote Flitzer zieht – wirklich – alle Blicke der Passanten auf sich. Kein Wunder: bei dem atemberaubenden italienischen Design (ok gut, ein bisschen Japan ist auch dabei) und der knalligen Farbe! Was die wenigsten ahnen, der Abarth ist mit seinen 170 PS bei weitem kein Rennauto. Nichtsdestotrotz macht es enorm Spaß, gemütlich durch die Stadt zu fahren oder die Serpentinen der Wiener Höhenstrasse hinauf zu düsen.

Der entgegenkommende Fahrtwind in Kombination mit dem vollkommen eigenständigen Klang des Abgasstrangs lässt einen fast vergessen, dass man in einem Fiat sitzt. Auch das lederverkleidete Lenkrad trägt zu einem besonderen Fahrgefühl bei. Zwar lässt sich dieses auf der x-Achse nicht verstellen – störend ist dies für mich nicht. 

Rennfahrer-Feeling pur im Abarth 124 Spider

Der tief positionierte Sitz gibt einem das Gefühl in einem Rennwagen zu sitzen und trägt ebenfalls zum sportlichen Fahrvergnügen bei. Durch die Sitzposition ist auch für genügend Beinfreiheit gesorgt, so dass ich mir durchaus auch längere Reisestrecken mit dem 124 Spider vorstellen kann.

Zwar ist die Ähnlichkeit mit dem baugleichen Mazda MX5 nicht zu übersehen – mir persönlich gefällt jedoch der Skorpion mit seinen markanten LED Frontscheinwerfen optisch um einiges besser! Es sind eben die kleinen Details, wie zum Beispiel das Handschuhfach zwischen den Sitzen oder die Bose Soundanlage, die den Abarth so besonders machen.

Die Türen des 124 Spiders sind zwar relativ leicht und machen somit keinen extrem robusten Eindruck, jedoch darf man bei einem Anfangspreis von 36.900 Euro auch nicht die Welt erwarten.

Abarth 124 Spider Test Fahrbericht AUTOmativ.de Benjamin Brodbeck Ilona Farsky Stefan Emmerich 718 Boxster Mazda MX 5 2 - Abarth 124 Spider – Der Ferrari unter den Mittelklasseautos

Neidische Blicke – ohne böse Bemerkungen

Besonders auffällig war das positive Feedback der Passanten. Der Abarth 124 Spider zieht zwar alle Blicke auf sich, schafft es jedoch durch seine Eleganz, ein sozial vertretbares Auto zu bleiben. Statt protzigen Kommentaren kam positiver Zuspruch. Eine Gruppe junger Feierlustigen bat sogar ausdrücklich um ein Foto vor dem sportlichen Gefährt.
Mein Fazit: Wenn das Geld für einen Porsche 911 vielleicht noch nicht ganz ausreicht, Sie aber trotzdem ein schönes Design sowie sportliches Fahrgefühl nicht missen wollen, ist der Abarth 124 Spider eine gute Wahl!

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