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Volvo S60 Polestar: Die Rückkehr der dunklen Macht

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Die Schweden kommen mit dem Volvo S60 Polestar nach exakt 30 Jahren nach dem Gewinn der European Touring Car Championship zurück in die FIA World Touring Car Championship (WTCC). Der S60 ist im Vergleich zum Serienmodell kaum noch wieder zuerkennen – so böse richtet er seine schwarzen Augen in die Kamera. Ist der neue Volvo S60 Polestar TC1-Rennwagen womöglich der am Bösesten schauende Volvo aller Zeiten?

Galerie: Polestar Cyan Racing startet mit zwei Volvo S60 Polestar in der WTTC

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Volvo feierte vor 30 Jahren legendäre Renn-Erfolge

Im Jahr 1985 dominierte Volvo mit dem 240 Turbo die europäische Meisterschaft sowie die noch junge Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (damals noch Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft). Der Schwede Per Stureson gewann genau vor 30 Jahren in der ersten vollen Saison für Volvo auf Anhieb den DTM-Fahrertitel.

Vierzylinder und 400 PS Leistung im Volvo S60 Polestar TC1

Wie der Volvo 240 Turbo damals, der sich mit einem Turbo-Vierzylinder gegen die Konkurrenz von BMW, Rover und Jaguar sowie deren Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder durchsetzte, schlägt auch unter der Haube des neuen Volvo S60 Polestar TC1 ein Turbo-Vierzylinder.

Doch das neue Aggregat leistet 400 PS und basiert auf der von Volvo eigens konzipierten Drive-E Motorenfamilie. Ihre Aggregate treiben auch die Volvo Modelle auf der Straße an.

Partner Polestar Racing: mit dem Volvo S60 zurück an die Spitze

Der langjährige Partner von Volvo, Polestar Cyan Racing, ist auf den Rennstrecken dieser Welt zu Hause und arbeitet bereits seit 1996 mit der schwedischen Premium-Marke zusammen. In dieser Zeit sind einige Siege in der Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft (STTC) zu verzeichnen. in diesem Jahr sicherte sich das Team zum dritten Mal in Folge das Double.

Jetzt will das Team im brandneuen Volvo S60 Polestar TC1 das Erbe des legendären Volvo 240 Turbo antreten und über kurz oder lang um Rennsiege und Titel in der WTCC mitfahren. Das Programm ist auf mehrere Jahre angelegt.

Benjamin Brodbeck

Autos waren für Benjamin nie nur Fortbewegungsmittel. Seine Faszination begann bereits in frühester Kindheit – familiär geprägt durch die Nähe zu Porsche in Zuffenhausen und die Erfahrung, dass Fahrzeuge Charakter, Geschichte und eine ganz eigene Persönlichkeit haben können. Heute ist er Herausgeber von AUTOmativ.de und arbeitet als Journalist an der Schnittstelle von Automobilen, Technologie und Wirtschaft. Er sucht nach der Seele in Autos: nach Konzepten, die überzeugen, nach Fahrzeugen mit echtem Charakter und nach den Menschen hinter den Ideen. Mit Gesprächen, Analysen und Reportagen ordnet er die Entwicklungen der Automobilwelt ein – immer mit dem Blick für Technik, Emotion und die Geschichten, die eine Branche verändern.

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