3D-Zebrastreifen gegen Raser in Städten – eine Alternative?

Ein kleiner Ort auf Island macht es vor: ein dreidimensionaler Zebrastreifen ziert als Pilotprojekt die Hauptstraße des kleinen Fischerortes Ísafjörður auf Island. Für herannahende Fahrzeug sieht der Zebrastreifen im ersten Moment so aus, als würden Granitblöcke auf der Straße liegen. Reicht das für eine Geschwindigkeitsreduzierung der Raser in Städten?


Kreativität währt – doch die Gewohnheit siegt

Diese Maßnahme ist auf jeden Fall die kreativste, die wir jemals in Bezug auf die Reduktion der Geschwindigkeit in Städten gesehen haben. Doch ist sie auch auf Dauer hilfreich? Vor allem auf Island dürfte das schwierig werden, denn spätestens in ein paar Monaten weiß die gesamte Insel über den besonderen Fußgängerüberweg Bescheid – der Überraschungseffekt bei den Autofahrern bleibt somit aus.

Eine Alternative gegen Raser in Städten?

Doch in deutschen Städten mit viel Durchgangsverkehr und ortsfremder Fahrzeuge könnte eine derartige Maßnahme erfolgreich zeigen. Wir denken hier an unsere Heimatstadt Leonberg. Stadt teure Blitzer zu montieren, die sich zwar erfahrungsgemäß rasch amortisieren, aber zum Unmut vieler Autofahrer beitragen, könnte man einen derartigen Zebrastreifen zumindest in Erwägung ziehen. Niemand weiß, ob es etwas bringt, aber: warum nicht einfach Ausprobieren.

Mehr darüber: Gústi ProductionsVegmálun GÍH (Isländisch)

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Bildrechte: Gústi Productions

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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