NewsPorsche

Neuer Porsche 911 Carrera T: Einmal Buchstabenroulette, bitte!

Zwischen dem Basis-911er und dem Carrera S sortiert sich ab sofort ein neues Derivat ein: der Porsche 911 Carrera T. Neben den 20 weiteren 911-Variationen ist jener Elfer mit der traditionsreichen T-Bezeichnung von 1968 leichter und puristischer. Es fehlt die Rückbank und auf Wunsch sogar das Multimediasystem. Trotzdem kostet er mit 107.553 Euro rund 10.000 Euro mehr, als ein Basis-Elfer.

[jwplayer mediaid=“78477″]

Weniger Gewicht und ein kürzer übersetztes Schaltgetriebe

Der Porsche 911 Carrera T kommt serienmäßig mit einem um 20 Millimeter tieferen PASM-Fahrwerk, Heckantrieb, 20 Kilogramm weniger Gewicht, als ein normaler Carrera und ein kürzer übersetztes Sechsgang-Schaltgetriebe.

Galerie: Porsche 911 Carrera T

Bild 1 von 12

Optional gibt es sogar die Hinterachslenkung, die es beim Basiselfer nicht gibt und mit der man präziser und schneller durch Kurven sowie sicherer auf Autobahnen unterwegs ist.

Carrera T mit dünneren Scheiben

Die Heckscheibe und die Seitenscheiben bestehen aus Leichtbauglas. So wird es im Interieur auch ein wenig lauter. Ähnlich wie bei den extremen R-Varianten, sind die Türöffner innen nur noch Öffnerschlaufen. Die Dämmung ist maximal reduziert.

Darüber hinaus fehlen auf Wunsch die Rücksitze und das Multimediasystem. Alles Gewicht. Insgesamt kommt der Carrera T so auf ein Leergewicht von 1.425 Kilogramm.

Der Carrera T verfügt über eine Leistung von 370 PS – kein Leistungszuwachs gegenüber dem Carrera. Doch dank kürzer übersetztem Getriebe ist die T-Version 0,1 Sekunden schneller auf 100 Km/h, als die Carrera-Version. PDK ist optional bestellbar.

Benjamin Brodbeck

Autos waren für Benjamin nie nur Fortbewegungsmittel. Seine Faszination begann bereits in frühester Kindheit – familiär geprägt durch die Nähe zu Porsche in Zuffenhausen und die Erfahrung, dass Fahrzeuge Charakter, Geschichte und eine ganz eigene Persönlichkeit haben können. Heute ist er Herausgeber von AUTOmativ.de und arbeitet als Journalist an der Schnittstelle von Automobilen, Technologie und Wirtschaft. Er sucht nach der Seele in Autos: nach Konzepten, die überzeugen, nach Fahrzeugen mit echtem Charakter und nach den Menschen hinter den Ideen. Mit Gesprächen, Analysen und Reportagen ordnet er die Entwicklungen der Automobilwelt ein – immer mit dem Blick für Technik, Emotion und die Geschichten, die eine Branche verändern.

Benjamin Brodbeck has 1503 posts and counting. See all posts by Benjamin Brodbeck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert