Car2Go in Amsterdam: 300 E-Smart erhöhen Elektromobilität

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Das Car-Sharing-Projekt car2go von Daimler wendet sich an Stadtbewohner in Großstädten, welche aus Kosten- oder Platzgründen über kein eigenes Auto verfügen und an Touristen. Derzeit läuft das Projekt bereits in den Städten Hamburg, Ulm und Austin / Texas, USA mit Fahrzeugen, die über einen konventionellen Verbrennungsmotor verfügen.


Car2Go: 300 Smart Elektroautos für Amsterdam
Car2Go: 300 Smart Elektroautos für Amsterdam (Bild: Mercedes)

Doch nun plant Daimler, das Car-Sharing-Projekt car2go auch in Amsterdam anzubieten, im Laufe des Jahres sollen im niederländischen Amsterdam 300 Smart ForTwo mit reinem Elektro-Antrieb zur Verfügung gestellt werden.

Infrastruktur und Planung

Laut Daimler sollen bis zum Jahresende 300 strombetriebene Smart ForTwo bereitgestellt werden. Ein Flächendeckendes Netz an Ladestationen soll für eine angemessene Infrastruktur sorgen, bis Ende 2011 sind 300 Ladestationen eingeplant, bis Ende 2012 sollen es dann insgesamt 1.300 Ladestationen im Stadtgebiet sein.

Nach Unternehmensangaben sind weltweit bereits 35.000 Nutzer bei car2go registriert. Mit dem Projekt reagiert Daimler auf die kontinuierlich steigende Beliebtheit von Car-Sharing-Angeboten in Großstädten. Denn die Vorteile eines solchen Projektes, insbesondere mit reiner E-Flotte, liegen klar auf der Hand.

Das Fahrzeug kann nach einmaliger Registrierung günstig und mit minutengenauer Abrechnung gemietet werden, dabei kann es an beliebigen öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden. Darüber hinaus werden die innerstädtischen CO2-Emissionen reduziert, die Infrastruktur ist mehr als ausreichend und sorgt für ein hohes Maß an Mobilität.

Das kostet die Nutzung des Smart ForTwo im Rahmen des Services car2go

Die Registrierung ist einmalig erforderlich und kostet 29 Euro. Danach kann der Nutzer einen Smart ForTwo ohne Voranmeldung beliebig lang anmieten. Pro Minute kostet die Anmietung 29 Cent, pro voller Stunde werden aber maximal 14,90 Euro berechnet.

Fazit: Das Konzept des Car-Sharing wird bereits seit einiger Zeit von einigen Anbietern in Deutschland und anderen europäischen Staaten angeboten. Allerdings leistet Daimler mit der Fahrzeugflotte, die ausschließlich Elektro-Smarts umfasst, echte Pionierarbeit. Die Fahrzeuge sind mittlerweile technisch ausgereift und erfüllt die Anforderungen, welchen ein Auto im innerstädtischen Großstadtverkehr gerecht werden muss.

Bildergalerie Car2Go Elektrosmart in Amsterdam

Galerie: Car2Go Smart Elektroautos in Amsterdam

Car2Go Smart Elektroautos in Amsterdam
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5 Gedanken zu „Car2Go in Amsterdam: 300 E-Smart erhöhen Elektromobilität

  • 12. April 2011 um 14:08
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    Das Car2go Projekt hört sich wirklich interessant an. Ich hoffe, dass in München bald ähnliche Projekte stattfinden. Ein Problem sehe ich noch in der Bereitstellung von Ladestationen. Vor allem die Frage der Finanzierung erscheint mir als kompliziert. Generell muss ich aber sagen, dass ich es toll finde, wie viele Firmen jetzt endlich auf neue und nachhaltige Innovationen setzen. Siemens hat zum Beispiel eine neue Kamapagne gestartet: Siemens DE: Nachhaltige Stadtentwicklung Für mich kann diese Entwicklung nur erfolgreich sein, wenn Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten.

  • 13. April 2011 um 09:30
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    …tolles Programm für noch mehr AUTOS und STAU und PARKPLATZNOT und weniger ÖFFIFAHRER…

  • 13. April 2011 um 11:35
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    die fahrdaten von c2g bestätigen:
    – Je fahrt durchs. 11 km, 20 min.
    – damit klar gegen den öffentlichen verkehr gerichtet

    das kann nicht das Ziel von Großstädten sein
    – noch mehr Autos
    – noch weniger Parkplätze
    – noch weniger lebensraum

  • 13. April 2011 um 16:25
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    Sehr geehrter Leser green.energy.felix,

    vorab vielen Dank für das Feedback. Ich stimme Ihnen zu, ohne eine Absprache zwischen Politik und Wirtschaft sowie eine gute Infrastruktur bzgl. der Installation von Ladestationen kann ein solches Projekt nicht erfolgreich sein.

    Gerne anbei ein Nachtrag zum Thema in Bezug auf München. In München wird laut offiziellen Angaben von BMW Deutschland ein ähnliches Konzept namens DriveNow gestartet werden – Start ist noch in diesem Monat (April) geplant. Insgesamt werden 300 BMW 1er und MINI Cooper bereit stehen, allerdings vorerst nicht mit reinem Elektroantireb, sondern mit Dieselmotoren. Nach der Testphase entscheidet BMW, ob die Akzeptanz eines solchen Systemes ausreichend ist, um auch Elektrofahrzeuge wie den E-Smart in das Fahrzeugsegment zu integrieren.

    Beste Grüße

    Thomas Schlößer

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