Citroen C-Zero (2013)

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Der Citroen C-Zero ist ein Elektroauto, das ab einem Preis von 29.393 Euro zu kaufen ist. Als reines Elektroauto konzipiert, ist der Antrieb völlig emissionsfrei. Zumindest wenn man an der Stromtankstelle auf 100 prozentigen Ökostrom setzt. Noch haben sich Elektroautos nicht besonders gut durchsetzten können und werden von den Herstellern eher als Leuchtturmprojekte betrachtet, mit dem man schicke Marketingsprüche raushauen kann. Den C-Zero kann man wirklich kaufen, doch das Elektroauto rechnet sich wirtschaftlich kaum.


Citroen C-Zero Elektroauto Preis beginnt bei 29.393 Euro
Citroen C-Zero Elektroauto Preis beginnt bei 29.393 Euro © Citroen

Preis und Verbrauch

Der Einstiegspreis für den Citroen C-Zero liegt bei aktuell 29.393 Euro, das ist nicht gerade wenig Geld für ein Auto dieser Größenordnung. Damit kostet der C-Zero exakt genauso viel, wie der baugliche Peugeot iOn. Ebenfalls baugleich ist der Mitsubishi i-MiEV für den man 34.990 Euro bezahlen muss.

Galerie: Citroen C-Zero (2012)

Citroen C-Zero (2012)
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Da das Fahrzeug einen batterieelektrischen Antrieb besitzt, kann man über den Kraftstoffverbrauch keine Auskunft im herkömmlichen Sinn geben. Die Lithium-Ionen-Batterie besitzt eine Kapazität von 16 kWh und die Reichweite wird vom Hersteller mit rund 150 Kilometer beziffert. Allerdings nur, so lange man keine Heizung, Scheibenwischer oder Klimaanlage betätigt, denn dann sinkt die Reichweite sofort merklich. Die Stromkosten, um eine Strecke von 100 Kilometern zurückzulegen, belaufen sich auf etwa 3,20 € und entsprechen einem Verbrauch von 13,5 kWh auf 100 km.

Citroen C-Zero Reichweite von 150 Kilometern

Motor und Antrieb

Der C-Zero wird von einem Elektromotor angetrieben, der eine Leistung von maximal  47 kW (64 PS) erzeugt. Dank sehr gutem Wirkungsgrad des Elektromotors, reicht das für den kleinen Cityflitzer vollkommen aus, denn das maximale Drehmoment liegt bei 180 Nm.

Fahrleistungen

Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h vergehen 15,9 Sekunden, die maximale Höchstgeschwindigkeit wird bei Tempo 130 erreicht, dann würde der Elektromotor, der im C-Zero ohne Getriebe auskommt, unwirtschaftlich werden.

Fazit: Citroen C-Zero

Die niedrigen Energiekosten von nur 3,20 € pro 100 Kilometer wirken auf dem ersten Blick recht eindrucksvoll. Doch in der Gesamtbilanz der Unterhaltskosten wird schnell klar, das sich dieses Elektroauto auf lange Zeit nicht wirtschaftlich rechnen wird. Der ADAC hat bei den Unterhaltskosten einen Wert von 47,5 Cent pro Kilometer errechnet. Zum Vergleich, dass derzeit günstigste Auto der Kleinstwagenklasse ist der Seat Mii, den man für 27,6 Cent je Kilometer bewegen kann.

Wer also sein Umweltbewusstsein demonstrieren will und/oder es sich leisten kann, für den ist der C-Zero von Citroen evtl. eine Alternative. Für alle die, die den wirtschaftlichen Aspekt betrachten, ist der Citroen Zero überhaupt nicht interessant.

Weblinks: Citroen C-Zero

Ein Gedanke zu „Citroen C-Zero (2013)

  • 30. Oktober 2012 um 12:27
    Permalink

    Was halten Sie von Elektroautos? Sind Sie sinnvoll weil man nicht nur die Kosten im Blick haben darf oder ist die Technologie einfach noch zu teuer. Sagen Sie uns Ihre Meinung.

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