Die Porsche 911 GTS Modelle sind da! Bei 117.549 Euro geht es los.

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Jetzt sind sie endlich da: die GTS Modelle für die 911er Baureihe. Vier Modelle stehen zur Auswahl bereit: Coupé und Cabriolet jeweils mit Heck- oder Allradantrieb. Sie sollen mit ihren 430 PS die Lücke zwischen 911 GT3 und 911 Carrera S schließen. Ab November sind alle 911-GTS-Modelle beim Vertragshändler. Die Preise starten bei 117.549 Euro.


Ist der 991 GTS etwas Neues? Eigentlich nicht.

Eigentlich sind die GTS-Modelle ja nichts Neues. Man hätte sich schon fast seit Markteinführung genau so einen 911 Carrera GTS zusammenstellen können. Die Sonderwunschabteilung von Porsche – Exclusive – bietet seit vielen Jahren schon eine Leistungssteigerung von 430 PS, einige Alcantara-Applikationen für den Innenraum sowie das GTS-Aerokit an.

Galerie: Porsche 911 Carrera GTS

Porsche 911 Carrera GTS
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Porsche 911 Carrera GTS

Nur fehlten bisher eben die GTS-Badges beispielsweise auf dem Heckdeckel und im Interieur in den Kopfstützen. Alleine diese drei Buchstaben scheinen bei den Kunden aus aller Welt eine magische Reaktion auszulösen: obwohl sie sich schon längst selber einen „GTS“ zusammenstellen konnten, warten sie lieber auf den originalen, von Porsche-Hand erschaffenen GTS.

Doch eines stimmt natürlich: der Preis ist bei dem geschnürten Package attraktiver und der Name ist eben nicht „Carrera S mit Leistungssteigerung“, sondern „Carrera GTS“. Nun denn: hier ist er. Mittels eines Präsentationsvideos, das wohl die Programmierer von Need For Speed auf die Beine gestellt haben, präsentiert Porsche seinen stärksten 911 für die Kunden, denen der GT3 zu sportlich ist.

430 PS unter anderem wegen einer schärferen Nockenwelle.

Die 430 PS Leistung holt Porsche unter anderem aus einer schärferen Nockenwelle und einer minimal optimierten Kennfeldsteuerung. Zudem verfügen die GTS Modelle über ein serienmäßiges Sport Chrono-Paket (Sport-Plus-Taste und Launch Control), ein aktives Dämpfersystem (PASM) mit zehn Millimeter Tieferlegung für bessere Kurveneigenschaften, Bi-Xenon Scheinwerfer inklusive aktivem Kurvenlicht, einige Alcantara-Applikationen mit Ledersportsitzen und eine Sportabgasanlage für den Porsche-typischen Sechszylinder-Boxermotorsound.

Porsche 911 Carrera GTS Interieur
Porsche 911 Carrera GTS Interieur

Die Gesamtverbrauchswerte bleiben auf demselben Niveau wie die der jeweiligen „S-Modelle“, obwohl sich Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeiten weiter verbessern: In Verbindung mit dem Porsche Doppelkupplungsgetriebe erzielt der 911 Carrera GTS im Sprint von 0 auf 100 Km/h einen Wert von 4,0 Sekunden (Cabrio: 4,2 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit liegt beim GTS Coupé mit Schaltgetriebe bei 306 Km/h.

Die 911 GTS Modelle sind optisch gut zu erkennen.

Die neuen Elfer setzen sich äußerlich – wie alle GTS-Modelle von Porsche – deutlich von den anderen Carrera-Modellen ab. Sie verfügen alle über die 911 Carrera 4-Karosserie mit den weit ausgestellten Radhäusern an der Hinterachse und der breiten Spur. Serienmäßig sind außerdem die 20-Zoll-Räder mit Zentralverschluss, exklusiv in Mattschwarz lackiert. Die spezielle Bugverkleidung von Porsche Exclusive und die abgedunkelten Bi-Xenon-Scheinwerfer prägen die Frontansicht. Schwarz lackierte Leisten auf dem spezifischen GTS-Lufteinlassgitter und schwarz verchromte Endrohre charakterisieren das GTS-Heck.
Preise und Termine.

Mit den neuen Top-Modellen umfasst die 911 Carrera-Familie jetzt zwölf Sportwagen in drei Leistungsstufen, als Coupé und Cabriolet, mit Heck- und Vierradantrieb. 911 Carrera GTS und 911 Carrera 4 GTS werden in Deutschland inklusive länderspezifischer Ausstattung und 19 Prozent Mehrwertsteuer zu Preisen ab 117.549 Euro angeboten. Die vier Modelle sind ab November 2014 in Deutschland im Handel erhältlich.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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