Elektroauto für 5.000 Euro: RWTH Aachen entwickelt den „Streetscooter“

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Das Projekt der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) wurde bereits im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Es sollte ein Fahrzeug entwickelt werden, welches sich durch einen geringen Anschaffungspreis, moderate Betriebskosten sowie ein umweltbewusstes Gesamtkonzept überzeugen sollte.


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Elektroauto für 5.000 Euro: RWTH Aachen entwickelt den "Streetscooter" (Bild: RWTH Aachen)

Auf der Messe Hannover gewährte die RWTH Aachen nun erstmals konkrete Einblicke in das Konzept „Streetscooter“, dort wurde ein Modell aus Schaumstoff präsentiert. Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main soll im September dieses Jahres bereits der erste Prototyp vorgestellt werden. Die Produktion in Kleinserie mit 2.000 Einheiten soll ab 2013 anlaufen.

„Streetscooter“: Günstiger und umweltbewusster Zweitwagen mit Stil

Als Zweitwagen für den Stadtverkehr konzipiert, leistet der „Streetscooter“ durch einen Elektromotor 30 kW, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 105 Stundenkilometer. Der Basispreis des Fahrzeugs ist mit 5.000 Euro sehr günstig, monatlich kommt dann noch die Leasing-Rate für die Akku-Packs gesondert hinzu. Offiziellen Angaben zufolge wird der „Streetscooter“ in vier verschiedenen Ausführungen produziert werden. Die Produktpalette umfasst einen kompakten Zweisitzer, einen Viersitzer, einen Kombi sowie eine Cabrio-Variante.

In Kooperation mit diversen Zulieferern soll das Fahrzeug im Baukastenprinzip gefertigt werden, dies und die Tatsache, dass die serienmäßige Ausstattung recht simpel gehalten ist, soll einen derart günstigen Preis ermöglichen. Das kompakte Fahrzeugdesign strahlt Dynamik und Leichtigkeit aus und erinnert an eine Mischung aus Mini Cooper und Smart.

Variable Akku-Packs ermöglichen individuelle Reichweite

Im Basispreis des „Streetscooter“ sind die Akkumulatoren nicht enthalten. Voraussichtlich werden diese durch eine monatliche Leasing-Rate finanziert werden. Im „Streetscooter“ finden ein bis drei solcher Akku-Pack Platz, je nach Anzahl derer kann das Elektroauto 45, 90 oder 135 Kilometer mit einer einzigen Ladung zurücklegen.

Fazit: Mit dem „Streetscooter“ entwickelt die RWTH Aachen ein vielversprechendes Elektroauto für den Stadtverkehr. Das Konzept wirkt durchdacht und überzeugt durch einen geringen Anschaffungspreis, moderate laufende Kosten sowie ein hohes Maß an Umweltbewusstsein. Die Leistung ist für den Verwendungszweck absolut ausreichend, grundlegende Ansprüche an Sicherheit und Komfort werden erfüllt. Auf der IAA 2011 im Herbst wird sich zeigen, ob das Projekt erste Früchte trägt. Weitere INformationen zum Streetscooter finden Sie auch auf www.golem.de

2 Gedanken zu „Elektroauto für 5.000 Euro: RWTH Aachen entwickelt den „Streetscooter“

  • 12. April 2011 um 08:55
    Permalink

    Zu schön um wahr zu sein, ich finde das Engagement der RWTH Aachen ein Elektroauto zu bauen ja gut, aber warum sollte es eine Uni schaffen ein Auto zu einem so günstigen Preis zu produzieren und die großen Autohersteller scheitern daran. Sicher die Batterie ist im Preis nicht inbegriffen und muss geleast werden – aber sind wir doch mal ehrlich, die Idee haben andere auch schon gehabt.

    Ich bin mal gespannt ob das Projekt etwas wird. Würde mich freuen, dass wäre ein perfektes Zweitauto, sparsam, billig und umweltverträglich

  • 19. April 2011 um 13:40
    Permalink

    Sehr geehrter Leser,

    natürlich wird die weitere Entwicklung des Streetscooters durch unsere Redaktion im Auge behalten. Sollten konkrete Fakten vorliegen, werden diese selbstverständlich hier veröffentlicht.

    Ich persönlich bin auch auf die konkrete Umsetzung gespannt, vor allem, wie der Preis realisiert werden soll. Ob das Vorhaben tatsächlich gelingt oder ob man sich letztendlich doch verspekuliert, wird die Zukunft zeigen. Die Umsetzung wäre aber sicherlich ein großer Wurf.

    Vielen Dank für Ihr Statement und beste Grüße anbei

    Thomas Schlößer

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