Große Herausforderung beim Porsche Carrera Cup auf der Nordschleife

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Beim diesjährigen Porsche Carrera Cup sorgte der 5. Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife für einige Überraschungen und die Fans durften sich über ein turbulentes Rennen freuen. Doch nicht nur die Herausforderung der ohnehin schon schwierigsten Rennschleife der Welt machte das Rennen spektakulär – auch die später zum Rennen treffenden Clios sorgten für einige Überraschungen.

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Das wahre Fahrkönnen zeigt sich beim Porsche Carrera Cup auf der Nordschleife

Das Besondere am Porsche Carrera Cup ist, dass die Bedingungen für alle Fahrer gleich sind. Jedes der 24 Startautos ist bis auf die farbliche Komponente komplett identisch – der Porsche 911 GT3 mit 450 PS unter der Haube. Damit ist die Herausforderung für alle Fahrer gleichermaßen, dass sie durch ihr Können glänzen müssen und sich keine Vorteile durch ein besseres Fahrwerk oder ähnliches verschaffen können.

Die Nürburgring-Nordschleife gilt berechtigterweise als eine der schwierigsten Rennstrecken der Welt. Auf gut 25 Kilometern sind knapp 80 Kurven mit zum Teil extremen Höhenunterschieden zu überwinden und die Fahrer müssen sich 4 Runden lang beweisen.

Beim Porsche Carrera Cup an der Nordschleife gingen die Fahrer aufs Ganze

Die identischen Vorraussetzungen setzen die Fahrer bei diesem Rennen enorm unter Druck, was einen besonderen Erlebnisfaktor für die zuschauer bringt. Und auch in diesem Jahr konnten sie schon direkt nach dem Start den Konkurrenzkampf miterleben, denn auf der später folgenden Nordschleife sind Überholmanöver recht schwierig. Wer also bereits zu Beginn schon Boden gut machen kann, der hat auch hinterher gute Karten.

Der absolute Nordschleifen-Neuling Philipp Eng vom Team MRS GT-Racing konnte direkt in Führung gehen, wurde aber bereits kurz danach von Kevin Estre überholt. Dieser konnte seine Stellung halten und fuhr sogar dem Hubschrauber aus dem Sichtfeld. Die anderen Fahrer lieferten sich die typischen Duelle und Christina Nielsen und Harry Kohlen mussten nach einem gemeinsamen Crash das Rennen vorzeitig beenden.

Für eine noch nie zuvor dagewesene Überraschung sorgten schließlich die später gestarteten Renault Clios und Minis, welche ihre eigenen Rennen fuhren. Die plötzlichen Hindernisse sorgten für einige Verwirrung und wurden Nicki Thiim zum Verhängnis, als dieser eigentlich den Blick schon auf den ersten Platz geworfen hatte.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 33 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen und Unternehmen zum Ausdruck.

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