Bella macchina: Ferrari F8 Tributo teilt sich Plattform mit Ferrari 458

Obwohl ich mich überhaupt nicht zur Marke Ferrari hingezogen fühle, finde ich diese Fahrzeuge immer wieder faszinierend – und meistens bildschön. Italiener wissen einfach wie es geht. Der neue Ferrari F8 Tributo ist ab sofort die neueste Variante des „typischen“ Ferrari und basiert auf der Plattform des Ferrari 458 – und natürlich auch 488. Ein kurzer Überblick!


Ferrari F8 Tributo mit 720 PS 750x450 - Bella macchina: Ferrari F8 Tributo teilt sich Plattform mit Ferrari 458

Ferrari F8 Tributo als Weiterentwicklung der 458- und 488-Modelle

Die Weiterentwicklung des wohl wichtigsten Modells von Ferrari wird in den kommenden Tagen auf dem Genfer Automobilsalon vom 7. bis 17. März präsentiert. Auf dem Ferrari Stand wird der F8 Tributo präsentiert – ein Sportwagen mit Mittel-Heckmotor, der 720 PS leistet und zum zweiten Mal einen Bi-Turbo-aufgeladenen V8 Motor unter seinem italienischen Blechkleid trägt.

Seine spezifische Leistung von 185 PS pro Liter ist phänomenal – und markiert eine noch nie dagewesene Leistungsstärke bei Ferrari.

Ferrari F8 Tributo mit 720 PS 4 750x450 - Bella macchina: Ferrari F8 Tributo teilt sich Plattform mit Ferrari 458

Der Ferrari F8 Tributo teilt sich noch immer eine Plattform mit dem Ferrari 458, der im Jahr 2009 vorgestellt wurde. Das teilte uns Ferrari auch mit. Macht aber auch Sinn: zum einen sehen sich die Modelle sehr ähnlich und zum anderen war die 488-Modellreihe nur eine Weiterentwicklung hinsichtlich des Motors und seiner Umstellung von Saugkultur auf Zwangsbeatmung. Das ändert natürlich den Charakter eines Fahrzeugs maßgeblich.

F8 Tributo mit Entwicklungsstand des 488 Pista

Ferrari würde das so zwar nicht bestätigen, aber im Prinzip bekommt man mit dem neuen F8 Tributo 50 PS mehr Leistung und die Entwicklungen, die Ferrari schon beim 488 Pista umgesetzt hat sowie ein – natürlich – angepasstes Design.

Ferrari F8 Tributo mit 720 PS 6 750x450 - Bella macchina: Ferrari F8 Tributo teilt sich Plattform mit Ferrari 458

Das ist bei Ferrari aber auch ganz normal. So war zum Beispiel der Ferrari 355 eine Weiterentwicklung des 348 – ganz genau so wie der 328 eine Weiterentwicklung des 308 war. Und der 430er war das „Facelift“ des Ferrari 360. Und das ist nicht nur bei Ferrari so, sondern auch gängige Praxis beim Audi R8, teilweise bei Porsche und auch bei McLaren.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 28 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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