Das Shooting mit der Dodge Viper, die weit weg vom Serienzustand war

8,3 Liter… und damit ist nicht der Drittelmix Verbrauch im neuesten ADAC Test gemeint, sondern das Fassungsvermögen der Brennräume der Dodge Viper! Das ist kein Sportwagen, das ist ein LKW: Ausmaße, Reifendimensionen, Spritverbrauch und Leistung von einer anderen Fahrzeugkategorie. Bei diesem Auto ist sogar das Getriebe von einem LKW. Hier ist definitiv alles anders.


Galerie: Heißes Photoshooting in der Tiefgarage

Heißes Photoshooting in der Tiefgarage
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Heißes Photoshooting in der Tiefgarage

Keine Serien-Viper, denn die PS-Zahl fängt mit der „7“ an

Egal wo man auftaucht, man verursacht ein Verkehrschaos. Selbst in den Alpen wird man noch um ein Foto gebeten. Und dabei hatte alles so harmlos angefangen: mit der Dodge Viper an den Gardasee. Klingt gut.

Daß es sich hierbei jedoch nicht um ein Serien-Exemplar handelte, merkten wir bereits nach den ersten Metern. Die handelsüblichen 456 PS waren dank Hubraumerweiterung auf eine Zahl angestiegen, die mit der „7“ bedingt. Gangwechsel, die noch manuell durchgeführt werden müssen, bedürfen einem trainierten Oberarm der Marke Andre Agassi.

Und die Lenkung? Niemals das Lenkrad loslassen oder dieses Schlachtschiff mit dem kleinen Finger dirigieren wollen. Die Viper ist sonst sofort auf Kurswechsel.

Diese Dodge Viper ist nur was für echte Kerle

Die offene Viper macht Spaß. Sämtliche Sinne sind gefordert und werden permanent mit neuen, teils unbekannten Gefühlen überschüttet. Apropos überschüttet: ein Regenschauer in den Alpen fordert umgehend eine 3 Gänge niedrigere Gangart. Und das Dach? Ja das liegt sauber verstaut im Kofferraum.

Eine Waschanlage bot uns Unterschlupf und es benötigte 4 technisch begabte junge Männer und 15 Minuten, bis die Viper dann auch von oben her wasserdicht war.

Es gibt immer einen, der es noch besser kann

Und wenn man glaubt, eine PS-Anzahl weit jenseits von Gut und Böse würde einen ans Ende der Nahrungskette versetzen, wird auch hier eines besseren belehrt: auf der A7 Richtung Heimat wurde ein BMW Z8 im Rückspiegel immer größer… und selbst als die Viper aus allen 10 Töpfen alles gab, kam dieses ganz sicher nicht mehr seriennahe Münchner Fahrzeug immer näher und rauchte schließlich die Viper weit jenseits der Richtgeschwindigkeit auf.

Was auch immer in diesem Z8 steckte, seit diesem Erlebnis wissen wir es amtlich: es gibt immer einen, der es besser kann.

Thomas Hübner

Thomas Hübner bekommt von seinem Vater seine erste Kamera geschenkt. Die Kombination aus technischem Interesse und der Suche nach besonderen Augenblicken lassen ihn ab diesem Zeitpunkt nicht mehr los. Einige bekannte Gesichter aus Film und Fernsehen, aber auch Sport, stehen vor seiner Kamera. Seine Aufnahmen werden von BMW, DSF/Sport1, sowie für Porsche Kundenzeitschriften verwendet. Innerhalb eines Paul Mitchell Contests erlangten seine Aufnahmen deutschland- und österreichweit Platz 3. Vier seiner Aufnahmen zierten 2010 den Audi TT Kalender. 2011 erschienen weitere Aufnahmen im Premium Lifestylemagazin Durrah aus Bahrain. DIE WELT verwendete 2013 seine Aufnahmen für die Titelseite.

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