Der neue Mini Cooper Paceman: love-it-or-hate-it.

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Schon mit 23.800 Euro ist man beim Paceman dabei. Mini hat den größeren Kleinwagen neu aufgelegt und mit zahlreichen inneren Feinheiten optimiert – für große Designsprünge war im Lastenheft offenbar kein Platz. Aber das dürfte Paceman-Enthusiasten freuen, denn einzigartig schön ist sein Äußeres für viele; für die andere Hälfte ist dies absolut unverständlich. Die Modellpflege soll effizienter, leistungsfähiger und hochwertiger im Interieur sein.


Preis und Verbrauch

Auch der neue Mini Paceman startet bei einem Grundpreis von 23.800 Euro und hat einen kombinierten Verbrauch von 6,9 Liter/100 Km. Sparsamer fährt man mit der leistungsstärkeren Version: der knapp 4.000 Euro teurere Mini Cooper S Paceman verbraucht nur 6,8 Liter/100 Km. Erstaunlich ist auch, dass die 35.950 Euro teure Top-Version „John Cooper Works“ sich nur mit einem Normverbrauch von 7,5 Litern/100 Km begnügt.

Galerie: Mini Cooper Paceman

Mini Cooper Paceman
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Motor und Antrieb

Der Mini Cooper Paceman schöpft seine Kraft weiterhin aus einem Reihen-Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum und 122 PS. Die stärkere „S-Version“ verfügt mittlerweile über 190 PS und der Mini Paceman John Cooper Works weiterhin über 218 PS. 145 Diesel-PS warten im Mini Cooper SD Paceman und 112 PS in der Einstiegs-Diesel-Variante.

Bei allen Versionen ist eine Allrad „ALL4“-Version verfügbar sowie ein Automatik-Getriebe optional bestellbar. Serienmäßig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe.

Fahrleistungen

Der schnellste Paceman (John Cooper Works) erreicht die Marke von 100 Kilometern pro Stunde in 6,8 Sekunden – gleiche Zeit mit und ohne Automatikgetriebe – unverständlicherweise. Erstaunlich ist, dass bei allen anderen Varianten das Fahrzeug mit dem manuellen Getriebe deutlich schneller ist. Um dieses Phänomen erklären zu können, müsste man das Fahrzeug fahren. Der kleinste Benziner knackt die 100er-Marke immerhin noch in 10,3 Sekunden (Automatikgetriebe 11,5).

Fazit. Die Optik hat sich kaum verändert.

Gegenüber seinem Vorgänger sieht die Modellpflege kaum anders aus. Auch wenn manche Menschen sagen, dass dieser überdimensionierte Mini aussieht, als hätte er zu viele Steroide genommen, verfällt eine überzeugende Mehrheit diesem Design.

Um zu zeigen, dass der Paceman eigentlich gar nicht so groß ist und es immernoch verdient, Mini genannt zu werden, taucht im Vordergrund eines Pressebildes plötzlich ein Mann mit einer orangefarbenen Jacke auf, der einfach nur dort sitzt – der Mini steht weit weg im Hintergrund. Der Mann – nennen wir einfach mal Hendrik (weil er aussieht wie Hendrik) – schaut aus, als wäre er mit Photoshop künstlich in das Bild eingefügt. Vielleicht glaubt Mini ernsthaft, dass dadurch das Monster Paceman kleiner wird.

Hallo, Hendrik.

Mini Paceman mit Mann

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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