Helicron von 1932: Ein Auto mit Propeller für die Straße!

Vor ein paar Wochen stehe ich auf dem Chattanooga Motorcar Festival und schaue mir die neue Corvette an. Plötzlich höre ich ein rasch nahendes, konstantes Geräusch, das mich an ein tieffliegendes Flugzeug erinnert. Und tatsächlich: Ein Fahrzeug mit vier freistehenden Rädern kommt direkt auf mich zu. Völlig surreal. Was es mit dem sogenannten „Helicron“ aus dem Jahr 1932 auf sich hat lesen Sie hier.


Auto mit Propeller als Antrieb

Es schein nicht wirklich effizient (und ist es auch nicht): Einen Propeller an die Front des Autos zu bauen und damit über die Straße zu fahren. Abgesehen davon, dass dieses spektakuläre Fahrzeug sogar Schwierigkeiten hatte, die leicht ansteigende Rampe der Hoteleinfahrt zu bewältigen, verfügt dieses gestutzte Flugauto scheinbar über echt wenig Leistung.

Der sogenannte Helicron ist aus Holz gefertigt. Angetrieben wird er von einem Citroën Vierzylinder aus dem Jahr 1980 (weil restauriert). Leistung und Drehmoment ist nicht bekannt. Der Originalmotor war ein Zweizylinder-Aggregat, ist aber verschollen. Der Helicron wiegt 454 Kilogramm und kann sogar 121 Km/h Maximalgeschwindigkeit erreichen.

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Helicron mit Straßenzulassung in Frankreich

So richtig sicher für Hunde, Katzen und Kinder scheint dieses Gefährt nicht zu sein. Deswegen wurde das Auto in den späten 1930er Jahren auch verboten.

Das krasse ist: Seit dem Jahr 2000 darf dieses Auto auf französischen Straßen ganz legal fahren. Leute, haltet Eure Hunde und Kinder fest!

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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