Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL (2009)

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Entwicklungskosten in Milliardenhöhe, Probleme, für die innovative technische Lösungen in Jahrzehnte langer Forschung vielfach erst erfunden werden mussten – Daimlers neuestes Brennstoffzellenauto, der B-Klasse F-Cell, ist Teil eines Großprojektes von historischen Ausmaßen.


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Mercedes Benz B Klasse F Cell 2009
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Die Vision eines komplett emissionsfreien Fahrzeugs ist dadurch ein Stück näher gerückt. Der Elektro-Kompaktvan, der seit 2010 in einer Kleinserie für einen begrenzten Kundenkreis zur Verfügung steht, bezieht Strom aus seinem eigenen Kraftwerk.

Dreieinhalb Jahrzehnte Forschung

Bis zur Ölkrise 1974 reicht Daimlers Wasserstoffmotor-Projekt zurück. Damals wurde das Großprojekt auf den Weg gebracht, um langfristig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen (und ihren Förderländern) zu reduzieren. Das jüngste Ergebnis dieser Entwicklungsreihe, der Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell, wird von einem 136 PS starken Elektromotor angetrieben, dessen Energie in einer Wasserstoff-Brennzelle erzeugt und in einem hocheffizienten Lithium-Ionen-Akku gespeichert wird.

Das nächtliche Aufladen an der Steckdose, ohne das andere Elektroautos nicht auskommen, entfällt – lediglich alle 400 Kilometer wird eine Tankfüllung Wasserstoffgas nötig. 290 Newtonmeter Drehmoment schickt der Motor auf den Antriebsstrang und bringt das innovative Fahrzeug damit in weniger als elf Sekunden auf 100 km/h. 170 Stundenkilometer beträgt die Höchstgeschwindigkeit.

Brennstoffzellen: rekordverdächtig teuer

Der ?Stack?, das Brennstoffzellenpaket, das im Sandwich-Boden des B-Klasse F-Cell untergebracht ist, stellt derzeit noch eines der größten Hemmnisse für eine Großserie dar, denn der Einsatz von Platin treibt die Fertigungskosten in extreme Höhen: ein sechsstelliger Euro-Betrag fällt allein für den Energieerzeuger an. Die Entwicklung kostengünstigerer Stacks steht also ganz oben auf der Wunschliste des Herstellers, gefolgt von einer Verbesserung des Tankstellenangebotes und der Wasserstoffherstellung aus erneuerbarer Energie.

Die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellen, die unschädlichen Wasserdampf emittieren, ist zufriedenstellend – 2008 bestand der B-Klasse F-Cell im tief verschneiten Schweden bei minus 25 Grad Celsius sein Kaltstartexamen – doch die Produktionskosten gehen vorläufig noch weit über den Betrag hinaus, der eine rentable Großserie ermöglichen würde.

Daimler lässt sich dadurch nicht beirren und stellt einstweilen eine Kleinserie von 200 Leasing-Fahrzeugen für ausgewählte Kunden zur Verfügung. 2015, so die Entwickler, könne möglicherweise an eine Großserienfertigung gedacht werden.

Technische Daten Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL (2009)

Preis:1–
Verbrauch: — Liter
CO2 Emission: — g/km
Typ: Brennstoffzelle
Leistung: 101 kW/136PS
Drehmoment: –Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 11 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: — km/h

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