Messe Hannover 2011 : Zweijähriges Projekt für Volkswagen E-Caddy präsentiert

d0b86d37f8e64efdbbfa8764c585d2d1 - Messe Hannover 2011 : Zweijähriges Projekt für Volkswagen E-Caddy präsentiert

Quelle: VW NutzfahrzeugeIm Rahmen der diesjährigen Messe Hannover, 4. bis 8. April, stellten Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil und Dr. Wolfgang Schreiber, Vorstandssprecher von Volkswagen Nutzfahrzeuge, heute ein Projekt zur zweijährigen Testphase des Volkswagen E-Caddy in der Region Hannover vor. Mit dem Projekt wollen Volkswagen Nutzfahrzeuge, Kooperationspartner und Investoren praxisbezogene Aufschlüsse über die Alltagstauglichkeit und Effizienz von leichten Nutzfahrzeugen mit Elektromotor im innerstädtischen Betrieb erhalten.


Beteiligt sind unter anderem die Landeshauptstadt Hannover, die Stadtwerke Hannover AG, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Landeshauptstadt und Region Hannover, die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover GBH und die Deutsche Messer AG sowie lokale Unternehmen, die den E-Caddy in Alltagssituationen auf die Probe stellen werden.

Laut Studien von Volkswagen legen derzeit achtzig Prozent der leichten Nutzfahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren im innerstädtischen Verkehr täglich weniger als 50 Kilometer zurück, durch das häufige Stop & Go würden zudem langsame Durchschnittsgeschwindigkeiten von zirka fünf Stundenkilometern und ein vergleichsweise hoher Treibstoffverbrauch von bis zu 35 Litern pro 100 Kilometern verursacht.

Galerie: VW E-Caddy

VW E-Caddy
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Angesichts der rapide steigenden Benzinpreise und der kontinuierlich ausgeweiteten Umweltzonen in Deutschlands Innenstädten soll nun das Elektroauto Volkswagen E-Caddy auf seine Alltagstauglichkeit und Leistungsfähigkeit überprüft werden. Vor der Serienproduktion sind aber noch einige Testphasen zu durchlaufen, um mehr Daten und daraus resultierende Erkenntnisse zu erhalten.

Volkswagen Nutzfahrzeuge: Elektroauto E-Caddy als langfristige Lösung für Citylogistik

Der Volkswagen E-Caddy erzielt eine Reichweite von 110 Kilometern und verfügt über ein Ladevolumen von 4200 Litern bei 500 Kilogramm maximal möglicher Zuladung. Die Aufladung der Lithium-Ionen-Akkumulatoren erfolgt über die herkömmliche Steckdose. Damit steht das Elektroauto anderen leichten Nutzfahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor in nichts nach. Durch die Serienproduktion soll das Elektroauto die CO2-Emissionswerte und die Lärmbelästigung in deutschen Innenstädten nachhaltig senken, zudem sollen Unternehmer Betrieb- und Reparaturkosten einsparen können.

Durch das Projekt erhoffen sich Volkswagen Nutzfahrzeuge und deren Kooperationspartner, die allgemeine Entwicklung von leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb zu beschleunigen und zugleich wertvolle Informationen bezüglich wirtschaftlicher Aspekte, etwa Betriebskosten und Zuverlässigkeit, zu erhalten.

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