Rückrufaktion bei Toyota: Diesmal muss der Toyota IQ in die Werkstätten

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Langsam wird es zu Gewohnheit, wenn Toyota mal wieder Modelle seiner Fahrzeugpalette in die Werkstätten zurückruft. Diesmal liegt der Grund in einer möglichen Schwergängigkeit der Servolenkung des Toyota iQ, wie es aus Unternehmenskreisen heißt.3970c5052ad64515b5dc927872227a26" width="1" height="1" alt=""> - Rückrufaktion bei Toyota: Diesmal muss der Toyota IQ in die Werkstätten


Rückrufaktion bei Toyota: Diesmal muss der Toyota IQ in die Werkstätten
Rückrufaktion bei Toyota: Diesmal muss der Toyota IQ in die Werkstätten | Bild: Toyota Presse

Diese Situation könne eintreten, wenn das Fahrzeug Vibrationen ausgesetzt würde, wie etwa beim Befahren von Fahrbahnmarkierungsstreifen (sogenannten Rüttelstreifen) auf der Autobahn. Zwar bleibe das Auto weiterhin voll lenkfähig und der Fahrer würde durch eine Warnlampe im Cockpit über den Fehler informiert, betont Toyota, doch langsam fragen sich immer mehr Kunden, was es mit den andauernden Rückrufaktionen bei Toyota auf sich hat. Sparte man hier an der Qualität für die man eins so gelobt wurde?

Rückrufaktion – Betroffene Toyota IQ

Die Toyota iQ Kunden, deren Fahrzeuge betroffen sind, werden vom Kraftfahrtbundesamt angeschrieben In Deutschland sind das rund 13.500 ausgelieferte Fahrzeuge, die ein Softwareupdate  bei der Rückrufaktion erhalten sollen. Der Werkstattaufenthalt soll nach Toyota Angaben rund zwei Stunden dauern und ist für den Kunden selbstverständlich kostenfrei. Wieso man für ein bloßes Softwareupdate rund zwei Arbeitsstunden benötigen soll, bleibt allerdings ein Geheimnis von Toyota.

Neue Informationspolitik von Toyota

Beruhigend ist, dass im Zusammenhang mit diesem Fehler an der Servolenkung, laut Herstellerangaben noch keine Unfälle bekannt geworden seien und man die Fahrzeuge nur vorsorglich und freiwillig in die Werkstätten holen werde. Aus der mangelenden Informationspolitik, die man Toyota im Zusammenhang mit dem klemmenden Gaspedal beim Toyota Prius vorgeworfen hat, hat man zumindest gelernt.

Damals hatte man dem japanischen Autobauer, der einst für hohe Qualität und höchste Kundezufriedenheit gestanden hat, vorgeworfen, seine Kunden und die Öffentlichkeit nur schleppend über die drohenden Folgen bei den betroffenen Fahrzeuge zu informieren.

In den USA musste sich Toyota sogar vor der hiesigen Politik verantworten und rechnet mit drohenden Schadensersatzforderungen bei Sammelklagen. Amerikanische Kunden berichteten von zahlreichen Unfällen, die aufgrund eines klemmenden Gaspedals zustande gekommen seien. Allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, wie viele Unfälle tatsächlich auf den Fehler am Toyota Hybrid Pionier zurückzuführen waren.

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