Audi RS7 piloted driving concept: Fahrerlos aber hochpräzise!

62e09097cfae4e80a18a4209c83fcedb - Audi RS7 piloted driving concept: Fahrerlos aber hochpräzise!

Am 17. und 19. Oktober zeigte Audi inmitten des DTM-Finales auf dem Hockenheimring, dass sie mit dem Technologie-Demonstrator Audi RS7 piloted driving concept auf beeindruckende Weise ihren Vorsprung durch Technik fortwährend ausbauen. Denn in dem hoch motorisierten Fahrzeug sitzt keine Person am Steuer – trotzdem schafft es der Prototyp, den Hockenheim so schnell wie ein Profi-Rennfahrer zu umrunden.


cb no thumbnail - Audi RS7 piloted driving concept: Fahrerlos aber hochpräzise!

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sicher, hochpräzise und zentimetergenau.

Auf dem rund 4,6 Kilometer langen Rundkurs stellte der 560 PS starke „Bobby“ – wie er von den Audi-Technikern liebevoll genannt wird – unter Beweis, dass er ohne professionellen Rennfahrer hinter dem Steuer exakt vor den 17 Kurven abbremst, die Ideallinie präzise einhält und auf den sechs Geraden der Strecke mit Vollgas auf bis zu 240 Km/h beschleunigt. Am Schluss hält er Zentimetergenau an der Stelle an, von der er gestartet ist und hat eine Rundenzeit von 2:10 Minuten geschafft, die an die Performance eines Rennfahrers heranreicht.

Technik: GPS-Unterstützung sowie Kamerabilder.

Mit den elektronischen Systemen (siehe Grafik) geben die Entwickler dem Auto die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer speziellen Differenziel-GPS-Steuerung, die per WLAN abgeglichen werden, zu orientieren und in gewisser Weise eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Bis auf die zusätzlichen 3D-Kameras und eine neu entwickelte Software, damit die elektromechanische Servolenkung, die Bremsen, die Drosselklappe und die Achtstufenautomatik automatisiert angesteuert werden können, entspricht das Fahrzeug weitestgehend dem Serienstand.

Wie entwickelt sich daraus die Zukunft des Automobils?

Audi Kunden werden in naher Zukunft auch von dieser Technologie profitieren können, denn Audi verspricht, dass sie bald die ersten pilotierten Funktionen in einem neuen Audi bestellen können. Die gesammelte Erfahrung auf der Rennstrecke fließt vollkommen in die Serienentwicklung solch automatisierter Fahrsysteme ein, denn die künftigen Systeme müssen auch in kritischen Situationen hochpräzise und fehlerfrei arbeiten. Deshalb ist es wichtig, dass sie die individuelle Situation auch am physikalischen Limit richtig einschätzen können.

Es ist nicht das erste Mal, dass Audi ein autonom fahrendes Fahrzeug über eine Straße schickt: schon im Jahr 2012 drehte in der Nähe von Sacramento ein Audi TTS selbstständig seine Runden auf einer Rennstrecke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.