Volkswagen Elektro-Bus ID.Buzz fährt durch chinesisches Hollywood!

China ist Wachstumsmarkt Nummer 1 für elektrifizierte Fahrzeuge. So hat sich 2019 der Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden im Land der Mitte gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, von 3,3 auf 6,0 Prozent. Aber auch in Europa ist die Tendenz klar: Die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2019 wuchsen um mehr als ein Drittel. Da erscheint es passend, dass Showcars aus der ID.-Reihe von Volkswagen, beispielsweise der ID.Buzz, zum neuen „Gesicht“ der Elektromobilität werden. Sie wecken die Neugier auf künftige Serienmodelle – und das nicht nur in Europa, sondern auch in Asien. So faszinierte etwa der ID.Buzz Elektrobus kürzlich bei einem exklusiven Shooting mit dem Fotografen Zhang Liwei in Shanghai.


ID.Buzz als neuer Elektro-Bus

Ein Stadtbild aus dem historischen Shanghai: Schattenspiele in den Gassen, chinesische Schriftzeichen und vereinzelt lateinische Lettern an den Häusern – am Straßenrand warten Verkaufswagen und Rikscha-Fahrer auf Kundschaft.

Galerie: ID.Buzz in China

ID.Buzz in China
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In der historisch anmutenden Straßenszenerie taucht plötzlich ein Gefährt auf, das direkt aus der Zukunft zu kommen scheint: Ein gelb-weißes Vehikel biegt um die Kurve und surrt die Straße entlang. Es ist ein künftiger Volkswagen Bus – die Studie ID.Buzz.

Elektrisierende Ikone

Der neue ID.Buzz steht sowohl technisch als auch gestalterisch auf völlig neuen Füßen und ist ein bisher nie dagewesener Volkswagen. Er ist eine „in die Zukunft projizierte Vision des Volkswagen Ur-Vans. Dennoch wird seine Serienversion nicht den bisherigen VW Bus (T6.1 aktuell) ersetzen.

Denn der Nachfolger, T7, steht bereits in den Startlöchern. Der rein elektrische und ikonenhafte ID.Buzz („elektrifizierter Bulli“) wird etwas kleiner werden und wahrscheinlich irgendwann in die Fußstapfen des Sharan treten.

Diese ansprechende Vision hat auch Zhang Liwei begeistert. Der Produzent und Chefredakteur von Car and Driver in China ist seit mehr als zehn Jahren in der Automobil-Medienindustrie tätig und kombiniert seine Leidenschaft für die Fotografie mit der für Reisen und Automobile.

China stärkster Markt für E-Mobilität – auch Europa zieht an

China ist mit 56 Prozent Weltmarktanteil bei Elektrofahrzeugen nach wie vor stärkster Markt. Auf Westeuropa entfallen 22 Prozent der Zulassungen, auf die USA 14 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 waren drei Viertel der weltweiten Pkw-Neuzulassungen mit e-Antrieben reine E-Fahrzeuge, ein Viertel waren Hybride.

Auch in Deutschland stieg der Absatz der E-Fahrzeuge um 40 Prozent auf 47.000 Pkw. Der Marktanteil der E-Fahrzeuge wuchs von 1,8 auf 2,6 Prozent. Mit dem ID.3, der im Sommer 2020 zu den Händlern kommt, startet Volkswagen die Großserienproduktion von E-Fahrzeugen, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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