Ford Fuel Cell Explorer (2006)

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Fords Brennstoffzellenstudie Explorer Fuel Cell wurde im November 2006 auf der Greater Los Angeles Auto Show enthüllt – Kampfansage an GM-Ableger Chevrolet, der im selben Jahr mit dem Equinox ein eigenes Brennstoffzellenfahrzeug vorstellte. Der emissionsfreie SUV ist Teil einer Studie des US-Energieministeriums zur Erforschung der Möglichkeiten des Brennstoffzellenantriebs.


Galerie: Ford Fuel Cell Explorer 2006

Ford Fuel Cell Explorer 2006
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Ford Explorer Fuel Cell – SUV ohne Durst

Eine Brennstoffzelle mit 60 kW Output liefert die elektrische Energie für den Antrieb. Dafür sind zwei 88 PS starke Elektromotoren zuständig, die gemeinsam 176 PS zu jeweils gleichen Teilen an die Vorderachse und die Hinterachse weitergeben – der Brennstoffzellen-Explorer verfügt damit über einen Allradantrieb. Auf 60 mph (knapp 100 km/h) beschleunigt der Öko-SUV in 18 Sekunden – gar nicht schlecht für ein Fahrzeug, das mit üppigen zweieinhalb Tonnen Leergewicht in den Ring steigt. Bis auf 140 km/h lässt sich der Wasserstoffgrizzly beschleunigen, dann ist – dem Himmel sei Dank – Schluss.

560 Kilometer kann der Ford Explorer Fuel Cell mit einer Tankfüllung zurücklegen. Damit bietet er fast die doppelte Reichweite wie der Ford Focus FCV, und auch Nissans 2008 vorgestellter Brennstoffzellen-SUV X-Trail FCV kann keine höhere Reichweite für sich beanspruchen. Der Wasserstofftank ist dort untergebracht, wo beim Benziner das Sechsfachgetriebe sitzt, da das Getriebe durch den direkten Antrieb der beiden Achsen entfällt. Sechs Passagiere finden im Fuel Cell Explorer Platz.

Saubere Energiepartnerschaft: Wasserstoffshow in Berlin

Die ?Clean Energy Partnership?, in der eine Reihe von Verkehrsunternehmen, Fahrzeugherstellern und Energieanbietern international zusammenarbeiten, hat sich die Erschließung des Wasserstoffs als Energieträger auf die Fahnen geschrieben und arbeitet an der Entwicklung und Vermarktung der neuen Technologie. Im Juni 2007 durfte das deutsche Publikum in der ?Langen Nacht der Wissenschaften? in Berlin unter anderem auch den Ford Explorer Fuel Cell in Augenschein nehmen und sich von seiner Leistungsfähigkeit überzeugen. Gut gewählt, denn in Berlin gibt es bereits mehrere Wasserstoff-Tankstellen. Doch so wie es derzeit aussieht, bleibt den Entwicklern noch ein wenig Zeit zum Entwickeln, bis der Rest der Republik nachgezogen hat.

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