Neuer Toyota Corolla: Vom Hinterwäldler zur Design-Ikone

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Leute, Leute – ist das nicht ein Heckdesign?! Dass Toyota auch schön kann, ist hiermit bewiesen. Waren die Corolla- und später Auris-Fahrzeuge bislang eher den älteren Wald-und-Wiesen-Bauern zuzuordnen, die mit Birkenstock-Sandalen ihr Feierabend-Bier im Supermarkt geholt haben, scheint die Zielgruppe für den Toyota Corolla zukünftig das junge, sportliche Volk zu sein. Fest steht: dieses Heck ist gigantisch.


Außergewöhnlich schönes Heckdesign

Wir bekommen von Toyota leider nicht mehr als die Heckansicht des neuen Toyota Corolla (in dieser Farbe mit diesem Sportpaket) zu sehen. Auf dem Genfer Autosalon stand das Auto aber bereits. Deswegen wissen wir: das Heck ist das allerschönste, die Front und die Seitenansicht eher wieder gewöhnungsbedürftig. Aber immerhin. Bei diesem Bild wird ein Sportpaket montiert sein, die großen (geschmiedeten) Felgen in schätzungsweise 18 oder 19 Zoll machen zweifelsohne was her und dynamisieren die Seitenansicht.

Auch wenn von Toyota solche Formen – zumindest bei Mittelklasseautos – eher ungewöhnlich sind, erinnert das Heckdesign ein bisschen an Opel Astra OPC-Modelle, nur strammer und schlüssiger. Ausgesprochen gut!

Ganz früher Corolla, früher Toyota Auris, jetzt wieder Toyota Corolla

Manchmal kann sich selbst der zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt nicht so richtig entscheiden. Gab es vor nicht all zu langer Zeit den Toyota Corolla, wurde er prompt in Auris umbenannt. Auris klang einfach jünger – dynamischer. Und hatte das problematische Image des Hinterwäldler-Daseins nicht mehr.

Doch der Auris war nicht der Allerschönste. Um nicht zu sagen: langweilig. Kein Want-Have. Sondern schnöde Zukunfts-Plastik-Orgelei mit einem hohem Anteil an konservativen Elementen. Und die Hinterwäldler fuhren dann eben Auris.

Etwas länger und flacher

Der neue Toyota Corolla wird sportlicher in seinen Dimensionen. Heißt: mit 4,37 Meter mehr Länge, weniger Höhe, etwas mehr Breite. Es gibt zwei Hybrid-Modelle (1,8- und 2.0-Liter-Benziner in Kombination mit E-Motoren) sowie einen 1,2-Liter-Benzinmotor. Nächstes Jahr sollen Fünftürer, Limousine und der Kombi Touring Sports erhältlich sein.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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