Nissan Nuvu (2009)

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Der Nissan Nuvu wurde 2008, als Studie zur E-Mobilität in der Stadt, auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und sollte ursprünglich 2010 in Serie gehen. Das nur drei Meter lange Voll-Elektroauto soll nun 2011 – mit etwas Verzögerung – auf dem europäischen Markt erscheinen.


Galerie: Nissan Nuvu 2009

Nissan Nuvu 2009
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Mit maximal drei Personen (2+1-Konzept), die im kleinen Stadtwagen Platz finden, hat der Nuvu eine eher ungewöhnliche Passagierkapazität. Für den Betrieb in der Stadt, bei dem – laut einer von Nissan ermittelten Kundenstatistik – nur 90 Prozent der Fahrzeuge mit mehr als einer Person belegt sind, wohl mehr als ausreichend.

Das Design der Nuvu-Studie ist sehr futuristisch, fast schon gewagt. Während die Front mit den zwei großen Kulleraugen-Scheinwerfern noch einigermaßen konventionell daher kommt, ist das Heck mit seinem ovalen Heckfenster und innerhalb der Konturen integrierten Heckleuchten sehr avantgardistisch gestaltet.

Die knutschkugelmäßige Grundform der Karosserie ist jedoch typisch für kleine Citymobile, fällt aber durch eine Erhebung im großzügig angelegten Glasdach auf, welche die Dachkante bis auf 1,70 Meter erhöht und somit ausreichend Kopffreiheit bietet.

Der Elektro-Antrieb des Nissan Nuvu

Angetrieben wird der Nuvu von einem im Heck befindlichen Elektromotor. Gespeist wird dieser von einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie, deren Kapazität – nach einem Ladezyklus – für eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern reichen soll. Die Studie verfügt über Solarzellen im Dach, die zusätzliche Energie zur Batterie leiten.

Mit einer Schnellladefunktion verspricht Nissan eine leere Batterie innerhalb von 20 Minuten soweit aufladen zu können, dass der Strom für kurze Strecken innerhalb der Stadt ausreicht. Sehr viel mehr technische Daten sind nicht bekannt. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Nissan jedoch 120 km/h an – ein mehr als ausreichender Wert für den reinen Betrieb in der Stadt.

Ausblick auf das Serienmodell

Es steht offen, ob Nissan das Design der Studie für das Serienfahrzeug weitestgehend übernehmen wird. Hier darf durchaus vermutet werden, dass der Studie das übliche Schicksal zu Teil wird und das gewagte Design einem konventionelleren weichen muss. Auch ist nicht bekannt, ob der Renault-Nissan-Konzern für einige europäische Märkte eine Renault-Variante – anstelle des Nissans – in Serie gehen lässt, was durchaus denkbar wäre.

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