Opel Hydrogen 3 (2001)

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Bereits 2001 stellte Opel den Nachfolger des Vorjahres-Brennstoffzellenautos HydroGen 1 vor, den Opel HydroGen 3. Mehr Motorleistung, geringeres Gewicht und höherer Energieoutput der Brennstoffzellen-Stacks markierten die Unterschiede zum Vorgänger. Und was dem HydroGen 1 verwehrt blieb, durfte sein Nachfolger: Die Straßen der Großstädte unsicher machen. Und die Rallye Monte Carlo gewinnen.


Galerie: Opel Hydrogen 3 2001

Opel Hydrogen 3 2001
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HydroGen3: Komplettes Makeover des Vorgängers

Mehrere Jahre lang konnte der Opel HydroGen 3 die Medien beschäftigen. Ob bei der Premiere 2001, bei der ersten Straßenzulassung für einen 700-Bar-Drucktank in Deutschland oder – besonders werbewirksam – der ?Rallye Monte Carlo Fuel Cell and Hybrid? 2005: Opels Brennstoffzellenauto auf der Basis des erfolgreichen Zafira sorgte für immer wieder für Gesprächsstoff. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger fällt auf, dass die Unterschiede zum Serien-Zafira – Höhe des Ladebodens, Gewicht, Innenraum – deutlich geringer ausfallen.

Der Wagen ist kaum vom Serienfahrzeug zu unterscheiden. Mit 160 km/h Spitze hat der HydroGen 3 etwa zwanzig Stundenkilometer mehr auf dem Tacho, 82 statt 75 PS liefert der verbesserte Asynchron-Drehstrommotor, und die Stacks bringen 90 statt wie vorher 76 kW Dauerlast. Das ganze Antriebssystem wurde kompakter und leistungsfähiger gestaltet, sodass die Passagierkabine der des Zafira an Geräumigkeit fast in nichts mehr nachsteht.

Klassenziel Serienreife 2010 verpasst

Im Bereich alternativer Antriebe darf man es mit Terminankündigungen der Hersteller nicht allzu genau nehmen. Hieß es 2004 nach drei Jahren Erprobung noch, man wolle noch vor 2010 die Serienproduktion starten, so ist man nun davon abgerückt und lässt stattdessen den HydroGen 4 probehalber durch die Städte rollen. Eine flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen oder gar ein regeneratives Verfahren zur Gewinnung des Wasserstoffs sind nach wie vor nicht in Sicht.

BMW hat sich bereits vom Brennstoffzellenauto verabschiedet, Nissan, Mercedes und Toyota – um nur einige zu nennen – entwickeln fleißig weiter, wobei Toyota bis 2015, Hyundai bis 2012 ein Brennstoffzellenauto in Serie produzieren will. Vorläufig sind Hybriden mit klassischem Verbrennungs- plus Elektromotor oder Alternativkraftstoffe – Erdgas, Flüssiggas, Bio-Ethanol – allerdings um einiges verfügbarer.

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