Erste Sitzprobe im VW Atlas Cross Sport: US-SUV-Coupé im dynamischen Look!

Bereits letztes Jahr stellte Volkswagen den Atlas Cross Sport als Konzeptfahrzeug auf der New York International Auto Show vor. Jetzt feierte die Serienversion der Coupéversion des in USA als Midsize-SUV eingestuften Atlas seine Weltpremiere in Chattanooga. Für den US-amerikanischen, mexikanischen, kanadischen, russischen und emiratischen Markt ist der VW Atlas Cross Sport verfügbar – in den meisten Ländern wird er unter dem Namen Teramont verkauft. Nach Europa wird er aber wohl nicht kommen.


Atlas derzeit größtes Volkswagen-SUV

Der VW Atlas Cross Sport ist das dritte SUV-Derivat von Volkswagen für den nordamerikanischen Markt – positioniert oberhalb des Tiguan. Wichtige Märkte sind ebenso Mexiko, Russland und die Vereinigten Emirate sowie China. Dort firmierend unter dem Namen Teramont.

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Das Profil des Cross Sport ist deutlich dynamischer als das des Atlas: So fällt das Heck flacher ab – die Rücklichter und die Heckstoßstange erstrahlen in einem neuen Design. An der Front gibt es neue Voll-LED-Scheinwerfer; Chromakzente an den Seiten der unteren Karosserie und der Heckstoßstange unterstreichen den wertigen Look. Mit dem optionalen R-Line-Paket wird der Atlas Cross Sport noch extrovertierter.

Großzügige Platzverhältnisse

Die Coupé-Version des Atlas ist 4.905 Millimeter lang (13 Millimeter kürzer als der Atlas) und verfügt nur über fünf Sitzplätze. Das SUV basiert – genau wie sein Schwesterderivat Atlas – auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und verfügt deshalb auch über den selben Radstand und ähnlich großzügige Platzverhältnisse im Innenraum. Wahlweise ist der Atlas Cross Sport mit Allradantrieb verfügbar.

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Atlas Cross Sport kann Airstream ziehen

Ganz wichtig in den USA ist die Zuglast eines Fahrzeugs. Und die liegt beim Atlas Cross Sport bei 2,4 Tonnen. Damit lässt sich auf jeden Fall ein kleinerer Airstream Wohnanhänger ziehen.

Die Kraft kommt serienmäßig von einem 235 PS starken 2,0-Liter-Vierzylindermotor – wahlweise gibt es auch ein V6-Aggregat mit 276 PS Leistung. Beide Motoren sind an ein Achtgang-Wandlergetriebe angeschlossen.

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240.000 bereits ausgelieferte Atlas

Der VW Atlas ist mit rund 240.000 ausgelieferten Fahrzeugen ein wichtiges Fahrzeug für Volkswagen. Unter dem Namen Teramont wird er nach Mexiko, in den Mittleren Osten, nach Russland und China exportiert.

Öffentliche Premiere auf dem Chattanooga Motorcar Festival

Seine Publikumspremiere feiert der Atlas Cross Sport am selben Abend auf dem Chattanooga Motorcar Festival. Volkswagen of America ist Hauptsponsor der zum ersten Mal stattfindenden Benefiz-Veranstaltung, dessen Zweck die Unterstützung des Erlanger Neuroscience Instituts ist.

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Nicht so gut zu sehen, aber doch präsent: Das neu designte R-Logo für R-Line Pakete.

Werk in Chattanooga auf ehemaligem Munitionslager

Der Atlas Cross Sport wird zusammen mit dem Atlas und dem Passat im Montagewerk von Volkswagen in Chattanooga gebaut. Das Werk steht auf einem ehemaligen Munitionslager. Dort wurde – unter anderem im zweiten Weltkrieg – Munition für die Bombardierung Deutschlands gefertigt. Es gilt als wahrscheinlich, dass damit sogar das Wolfsburger Werk bombardiert wurde.

Für den Bundesstaat Tennessee ist Volkswagen ein wichtiger Partner. So investierten die Wolfsburger allein in den Ausbau des Werks für die Fertigung des Atlas Cross Coupés 340 Mio. US-Dollar. Insgesamt hat Volkswagen inzwischen mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar in die ganze Region investiert – und beschäftigt rund 3.800 direkte Mitarbeiter.

Im Umkreis angesiedelte Zulieferer kommen noch oben drauf. Und es wird noch krasser: Das einzige VW-Werk in USA erwartet in Zukunft eine Investition in Höhe von 800 Mio. US-Dollar für die Produktion der Modelle der ID. Familie.

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Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 29 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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