Hyundai i-Blue (2007)

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Auf der IAA in Frankfurt präsentierte Hyundai 2007 das Concept Car Hyundai i-Blue, das Hyundais Forschungsstand in Sachen Brennstoffzelle demonstrieren sollte. Das geräumige Crossover bietet außen futuristisches Design und innen emissionsfreie Antriebstechnik mit satter Reichweite.


Galerie: Hyundai I Blue 2007

Hyundai I Blue 2007
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Brennstoffzelle in Crossover-Verpackung

Schnittige Keilform mit tief eingezogenen Sicken an den Flanken, 20-Zoll-Räder und eine weit ausladende Windschutzscheibe, die den Passagieren jede Menge freie Sicht bietet: Das Design des Hyundai i-Blue wirkt massiv und sportlich zugleich. 100 kW liefert die Brennstoffzelle, die den Antrieb mit Energie versorgt – über Bauweise und Technik liefert der Hersteller bedauerlicherweise ebenso wenig Angaben wie über den Motor, der die Räder antreibt.

Trotz der Namensgleichheit hat das Concept Car nur sehr wenig mit den 2008 in Genf gezeigten i-Blue-Modellen i10 blue (beziehungsweise i10 blue CNG) und i30 blue gemein, die nicht per Brennstoffzelle, sondern mit herkömmlichem Treibstoff (beziehungsweise mit Erdgas) betrieben werden: „i-Blue“ ist Hyundais Bezeichnung für spritsparende und Emissionen reduzierende Maßnahmen, die sich nicht nur auf den Antrieb, sondern auch auf Verbesserungen der Aerodynamik, Gewichtsreduzierung, Start-Stopp-Automatik und ähnliche technische Weiterentwicklungen bezieht.

Großzügiger Innenraum, große Reichweite

Mit 485 Zentimetern Länge und einem Radstand von 285 Zentimetern würde der Hyundai i-Blue seinen vier Insassen reichlich Platz bieten – wenn es zu einer Serienfertigung käme, doch von einer Großserie von Wasserstoffautos ist leider auch der koreanische Hersteller noch weit entfernt.

Immerhin demonstriert er mit einer Reichweite von 600 Kilometern, die der 115 Liter Wasserstoff fassende Tank ermöglicht, dass die Technik seit Mercedes‘ gefeiertem NECAR 2, das elf Jahre zuvor mit zwei 140-Liter-Tanks auf dem Dach gerade 250 Kilometer zurücklegen konnte, beträchtliche Fortschritte gemacht hat und dass Hyundai im Bereich der Brennstoffzellenforschung auch in Zukunft eine Rolle spielen will. Ausgebrütet wurde das schnittig-futuristische Concept Car im japanischen Entwicklungszentrum in Chiba, wo Hyundai bereits die Studie NEOS II entwarf und umsetzte.

Seit 2007 ist Hyundai in punkto Brennstoffzelle nicht untätig geblieben: Auf der Basis eines Hyundai Tucson entstand das „Tucson ix Fuel Cell Electric Vehicle“, ein Elektro-SUV mit 650 Kilometer Reichweite, das 2011 eine Testphase absolvieren und ab 2015 serienmäßig produziert werden soll.

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