Ist das der Crossover, der Lotus das Leben retten wird?

Schon seit einer längeren Zeit wissen wir, dass Lotus um sein Überleben kämpft. Keine Modelloffensive, keine Neuerungen, viel zu kleine Stückzahlen. Als alleiniger kleiner Automobilhersteller kann man bei den heutigen Anforderungen nicht mehr überleben. Rettet dieses SUV das Leben der Briten?


 

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Lotus SUV, um Geld zu verdienen

Es gibt gute – und es gibt schlechte Neuigkeiten. Die schlechten zuerst: wir wissen seit einer Weile um Gerüchte, dass Lotus in das SUV-Segment einsteigen wird. Diese neuen Patentrenderings, die auf der holländischen Plattform AutoRAI.nl veröffentlicht wurden, zeigen möglicherweise das SUV, mit dem Lotus wieder schwarze Zahlen schreiben wird.

Die guten Neuigkeiten sind: je mehr SUV Lotus verkauft, desto mehr Geld ist vorhanden und desto mehr kleine leichte Flitzer können sie entwickeln. Also nicht böse sein auf die Briten, dass sie ihre Kernkompetenzen überhören. Es geht nicht anders. Und so wie es aussieht, ist Lotus schon ziemlich weit mit ihrer Prototypen-Entwicklung.

Wer finanziert das alles?

Eine Entwicklung eines neuen Fahrzeugs ist verdammt teuer. Und Lotus hat – wie wir alle wissen – keine Knete. Der chinesische Autobauer Geely steht seit geraumer Zeit hinter der britischen Sportwagenschmiede und vergrößert mit diesem Projekt die Finanzader.

Geely ist der Konzern, dem auch Volvo, Polestar und Lynk & Co. gehört. Das bedeutet, dass Hoffnung auf einen modernen und leichten Sportwagen von Lotus besteht. Es müssen eben erst ein paar SUV verkauft werden. Hoffentlich geht es gut – wir drücken die Daumen!

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 27 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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