Mit Jaguar bei den High Performance Days 2018 quer über den Hockenheimring

Vom 1. bis zum 3. Juni war es mal wieder so weit: zum mittlerweile 27. Mal versammelte sich bei den „Sport Auto High Performance Days 2018“ am Hockenheimring alles, was Rang und Namen in der Tuning- und Driftszene hat. Ich war auf Einladung von Jaguar Land Rover sowohl neben als auch auf der Strecke hautnah mit dabei!


Galerie: Das waren die High Performance Days 2018

Das waren die High Performance Days 2018
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Jeder ist bei den High Performance Days dabei

Eins zeichnete die High Performance Days (früher Tuner-GP) schon immer aus: Vielseitigkeit. Egal ob Hersteller, der sein neues Modell vorstellt, Privatmann, der seinen aufgemotzten Wagen präsentieren möchte oder auch das High-End Tuningunternehmen; alle sind seit Jahren Stammgäste bei diesem Event. Doch natürlich ist auch auf der Strecke so einiges los. Neben diversen Taxifahrten und einem 1/8 Meile Rennen, bilden der TunerGP und die Drift Challenge die Highlights für den Zuschauer. Wer also nur im Ansatz etwas für PS starke Autos übrig hat, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

SVR-Modelle von Jaguar Land Rover als Renntaxen

Bei diesem klaren Fokus auf Performance dürfen die Boliden von Jaguar Land Rover natürlich nicht fehlen und so ist es kein Wunder, dass sie auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand mit von der Partie sind. Man hat sich auch keineswegs lumpen lassen und präsentiert nicht weniger als die Speerspitze in Sachen Leistung, die der Konzern aktuell zu bieten hat.

Der Range Rover Sport SVR ist mit 575 PS der stärkste Land Rover aller Zeiten und ein wahres Monster. Nur in den Kurven ist seine Fahrdynamik - im Vergleich zu den Sportwagen - natürlich eingeschränkt. Unglaublich beeindruckend.
Der Range Rover Sport SVR ist mit 575 PS der stärkste Land Rover aller Zeiten und ein wahres Monster. Nur in den Kurven ist seine Fahrdynamik – im Vergleich zu den Sportwagen – natürlich eingeschränkt. Unglaublich beeindruckend.

So wie etwa der Range Rover Sport SVR der mit 575 PS der stärkste Land Rover aller Zeiten ist und neue Maßstäbe im Bereich der sportlichen Luxus SUVs setzen soll. Die vielen Carbon Elemente im Innen- und Außenbereich zeigen dabei relativ deutlich, dass dieser Range Rover zu mehr in der Lage ist, als nur damit einkaufen zu fahren oder seine Kinder zur Schule zu bringen.

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Die drei von Jaguar Land Rover gestellten Renntaxen.

Jaguar XJR 575 und F-Type SVR als Monster für den Rundkurs

Oder doch lieber etwas Flacheres gefällig? Direkt daneben haben der Jaguar XJR575 und der Jaguar F-Type SVR ebenfalls den 5.0 Liter V8 Kompressor Motor mit 575 PS spendiert bekommen und sehen im Vergleich doch noch etwas sportlicher aus. Insbesondere der F-Type könnte optisch direkt aus einer Rennserie entsprungen sein. Dass er innerhalb von knapp 3,7 Sekunden von 0 auf 100 galoppiert und erst bei etwa 322 km/h seine Grenzen erreicht, untermauern diesen Eindruck noch weiter. Dass der XJR575 mit 4,4 Sekunden und knapp 300km/h Spitze nur knapp dahinter liegt, ist für eine Limousine aber auch mehr als nur ordentlich.

Doch das Highlight des Standes ist ganz klar der XE PROJECT 8 von Jaguar. Denn dieser ist mit seinen 600PS nicht nur der leistungsstärkste Jaguar aller Zeiten, er stellte mit einer Zeit von 7.21,23 Minuten sogar einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife in seiner Klasse auf. Leider hat die Veredlungsschmiede von Jaguar „SVO“ die Stückzahl auf nur 300 Exemplare limitiert. Wer also gerne mit seiner Familie in den Urlaub fährt und nebenbei noch ein paar Rundenrekorde auf der Rennstrecke aufstellen möchte, muss sich beeilen um noch einen dieser brachialen Briten zu ergattern.

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Jaguar XE Project 8

Selbst über den Hockenheimring ging es jetzt – Highlight!

Doch nun genug des Herumstehens und Bestaunens, denn mein ganz persönliches Highlight wartete noch auf mich. Ich durfte – nach fast 20 Jahren des Zusehens von der Tribüne – den Hockenheimring endlich auch einmal selbst erleben. Bis auf den XE PROJECT 8 ging es nämlich anschließend mit den drei anderen Wagen für mich als Beifahrer ein paar Runden um den Kurs. Angefangen hat das Ganze mit dem F-Type SVR und der Werksfahrerin Celia. Spätestens auf der ersten Geraden bestätigte sich dann auch mein Eindruck, den das Auto von außen vermittelt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in Sachen G-Kräfte noch nichts Krasseres erlebt habe. Bis dahin zumindest. Denn wieder an der Box angekommen, wartete dort schon Dale mit dem XJR575 auf mich. Gut, dachte ich mir, das Aufregendste habe ich jetzt wohl schon hinter mich gebracht. Aber weit gefehlt. Denn im Gegensatz zum F-Type hat der XJR keinen Allradantrieb, sondern einen Heckantrieb.

Bei den High Performance Days fährt man nur quer

Und das machte sich auch schon direkt in der ersten Kurve bemerkbar. Denn Dale nahm diese nicht auf der Ideallinie, sondern komplett quer. Und da der XJR im Gegensatz zum F-Type keine Schalensitze besitzt, flog ich auch die nachfolgenden Kurven ganz schön im Auto hin und her, da ich auch diese aus einem Neunzig-Grad-Winkel betrachten durfte. Aber ganz ehrlich: das machte sogar noch mehr Spaß. So wurde mir auch schnell klar, warum Jaguar so viele Ersatzreifen mitgenommen hatte. Denn spätestens nach der Sachs-Kurve sollte bei dem Reifenschreddern nicht mehr allzu viel vom Profil übrig sein.

Als letztes erlebte ich noch den Range Rover Sport SVR in Aktion. Der Fahrer Phil begrüßte mich aber direkt mit den Worten, dass dieses Auto wohl nicht meine vorherigen zwei Erlebnisse toppen könne. Und so kam es dann auch, wenngleich ich doch etwas überrascht war, dass wir uns auf einer Geraden neben einen Cup-Porsche setzen konnten. Nur in den Kurven sahen wir dann kein Land mehr, was bei dem höher liegenden Schwerpunkt aber ja auch selbstverständlich ist. Ein SUV ist nun mal nicht unbedingt für einen Rundkurs geschaffen.

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Wobei dieser Range Rover mit Beschleunigungswerten von knapp 4,5 Sekunden von 0 auf 100 bei einem Drag-Race sogar gar nicht mal so schlechte Karten hätte. Zum Abschluss fand auf der Strecke noch die alljährliche Drift Challenge statt, welche ich mir aber ganz entspannt aus der Ferne ansehen konnte, denn ich hatte meine persönliche Drift Challenge ja gerade eben schon erleben dürfen.

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