Porsche 911 GT2 RS (2018): Erste Daten und Bilder!

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Lang ist es her, dass Porsche ein straßenzugelassenes und Turbo-aufgeladenes Monster mit Hinterradantrieb und 700 PS auf die Räder stellte. Nicht mehr lange und die neue Generation Porsche 911 GT2 RS steht fahrbereit und im Serien-Trim bereit. In limitierter Auflage soll der 700 PS erstarkte Elfer für eine Drittel Million zu haben sein – Gerüchten zu Folge sollen bereits schon jetzt alle 1.000 Einheiten verkauft sein. Wir haben die ersten offiziellen Infos.


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Kein 4.0 Liter, sondern der 3.8 Liter des Turbo S

Unter der Motorhaube im Heck schlagen nicht die vier Kammern des neuen GT3 RS mit 4.0 Litern Hubraum, sondern der ältere 3.8 Liter Motor aus dem Porsche 911 Turbo S. Einige Komponenten sollen trotzdem dem aktuellen GT3 RS entnommen worden sein. Welche genau wissen wir nicht.

Keineswegs ist der Motor im Porsche 911 GT2 RS ein aufgeblasener Turbomotor. Turbolader, Ladeluftkühler und Auspuff wurden komplett neu konzipiert. So bekommt die Ladeluftkühlung eine Wassereinspritzung, die die Temperaturen konstant auf 15 Grad Celsius hält. Nur so kann die konstanten Leistung von über 650 PS garantiert werden. So sollen auch über 750 Nm Drehmoment realisiert werden. Genauere Zahlen bekommen wir erst nach der offiziellen Zulassung. Schätzungsweise wird bei der Leistungszahl eine Sieben davor stehen.

Noch ist er als Erlkönig getarnt - wenn auch eindeutig identifizierbar. Im September soll er auf der IAA in Frankfurt präsentiert werden. Bis dahin gibt es noch ein bisschen Feinabstimmung.
Noch ist er als Erlkönig getarnt – wenn auch eindeutig identifizierbar. Ende Juni soll er auf Festival of Speed in Goodwood präsentiert werden. Bis dahin gibt es noch ein bisschen Feinabstimmung.

Porsche GT2 RS nur mit PDK und mit 2,8 Sekunden von 0 auf 100

Der Porsche GT2 RS ist die Antwort auf die skeptischen Kunden, die Geschwindigkeit an Stelle von Fahrer-Fokus haben wollen. Ja, diejenigen gibt es auch. Um diesem Anspruch gerecht zu werden wird der neue GT2 RS nur mit PDK erhältlich sein. Darüber hinaus wird es ein elektronisches Sperrdifferenzial geben und kein mechanisches.

Mit dieser Grund-Geometrie und -Abstimmung wird der Porsche GT2 RS bald zum Nürburgring aufbrechen. Sein Fahrwerk bekommt er im Prinzip von den GT3 Cup-Fahrzeugen: mit umgedrehten Renndämpfern vorne und hinten, die doppelt so hohe Federraten haben als der GT3.

Mit der Beschleunigung wird der neue Über-Elfer wohl keine Probleme haben: die 700 PS werden ihn in rund 2,8 Sekunden von 0 auf 100 Km/h katapultieren, auf 200 Km/h in deutlich unter neun Sekunden. Bei 340 Km/h Höchstgeschwindigkeit soll Schluss sein.

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Hinterradlenkung vom GT3, GT2 RS unter 1.500 Kilogramm

Der Porsche GT2 RS übernimmt das Hinterad-Steuerungssystem vom Porsche GT3. Für ausreichend Haftung sorgen in Kooperation mit Michelin entwickelte Reifen in den Größen 265/35 ZR20 auf der Vorderachse und 325/30 ZR21 auf der Hinterachse.

Der Allradantrieb des Turbo S fällt zwar weg und spart dadurch 50 Kilogramm. Jedoch muss an anderen Stellen auch Gewicht gespart werden: so bekommt der GT2 RS eine Abgasanlage aus Titan und einige Carbon-Anbauteile. Insgesamt kommt das Fahrzeug auf ungefähr 1.450 Kilogramm Leergewicht. Kein Fliegengewicht, aber in Ordnung.

Ein Weissach-Package wird es – analog des 918 Spyder – auch beim Porsche 911 GT2 RS wieder geben. Es spart noch einmal 30 Kilogramm und besteht aus einem Überrollkäfig aus Titan, Magnesium-Rädern und Carbonfaser-Elementen in der Federung sowie einem Carbonfaser-Dach.

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 26 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft. Momentan befindet er sich in seinem Magister für Publizistik an der Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de zum Ausdruck.

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