Renault Scénic in vierter Generation mit Diesel-Hybrid Antrieb

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Vor 20 Jahren wurde die erste Generation Renault Scénic eingeführt. Die vierte Generation des kleinen Bruders des Espace, Renault Scénic, steht nun bald bei den Händlern. Punkten soll er mit gesteigerter Flexibilität und Variabilität, modernen Fahrassistenzsystemen und effizienten Antriebslösungen. Hier steht ab sofort eine Diesel-Hybrid-Version zur Verfügung.


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Renault Scenic

Vierte Generation mit neuen Technologien und mehr Sicherheit

Zum Serienumfang zählen bei der vierten Generation Renault Scénic nun 20 Zoll Räder mit individuell gestaltbaren Felgen, die aufgrund des geringen Widerstands sehr schmal gehalten sind (195/55) und dem Fahrzeug natürlich nur von der Seitenansicht einen satten Eindruck vermitteln. Von vorne oder hinten sieht das mit Sicherheit etwas anders aus – wir haben dazu leider keine Bilder.

Die Luftwiderstandsfläche cw x A des Kompaktvans beträgt 0,775 (Scénic III: 0,84). Die Frontscheinwerfer sind je nach Ausstattung in LED zu haben. Für die 3-D-Heckleuchten kommt ebenfalls LED-Technik zum Einsatz: ebenso wie das C-förmige LED-Tagfahrlicht sorgen sie für eine Lichtsignatur mit hohem Wieder­erkennungswert.

Auch die aktive Sicherheit steht beim neuen Renault Scénic im Vordergrund: als Novum bei Renault zählt hierzu der Notbrems­assistent mit Fußgängererkennung. Das radar- und kamerabasierte System erkennt sowohl stehende Fußgänger als auch Fußgänger in Bewegung und bremst den Kompaktvan bei Gefahr einer bevorstehenden Kollision gegebenen­falls bis zum Stillstand ab. Die Funktion zum Fußgängerschutz ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen sieben und sechzig km/h aktiv. Der Notbrems­assistent arbeitet bis zum Fahrtempo von 160 km/h.

Weitere Neuheiten sind der Müdigkeitswarner und der Spurhalte-Assistent. Das System greift korrigierend in die Lenkung ein, wenn der Fahrer seine Spur unbeabsichtigt zu verlassen droht.

Außerdem sind im neuen Scénic der Sicherheitsabstand-Warner, Toter-Winkel-Warner sowie die Verkehrs­zeichenerkennung mit Geschwindig­keitswarner und Fernlichtas­sistent verfügbar. Hinzu kommt der adaptive Tempopilot.

Abmessungen des Renault Scénic

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Scénic gewachsen. Es ändern sich folgende Maße:

  Neuer Scénic (in mm) Gegenüber Scénic III (in mm)
Höhe 1.653 +13
Bodenfreiheit 170 +40
Länge 4.406 +40
Breite 1.865 +20
Radstand 2.734 +32
Spurweite vorne 1.594 +49
Spurweite hinten 1.583 +36
Überhang hinten 741 –16

Das Kofferraumvolumen des neuen Scénic wächst im Vergleich zum Vorgänger um 26 Kubikdezimeter auf 496 Kubikdezimeter beziehungsweise 572 Liter bei Beladung bis zur Fensterkante.

 

Neuer Diesel-Hybrid Antrieb

Renault lässt sich erstmals auf einen Diesel-Hybrid Antrieb ein. Von den anderen Herstellern aus vermeintlichen Effizienzgründen verschmäht, geht Renault als Erster voran – mal sehen wie das ausgeht. Der ENERGY dCi 110 Hybrid Assist mit Sechsgang-Schaltgetriebe basiert auf dem ENERGY dCi 110-Aggregat und verfügt zusätzlich über einen Elektromotor, der den Vierzylinder insbesondere beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen unterstützt. Gespeist wird er von einer 48-Volt-Batterie, die beim Bremsen und im Schubbetrieb per Rekuperation wieder aufgeladen wird.

Konventionelle Antriebe sind zwei Benzin- und fünf Dieselaggregate mit Turboaufladung und Direkteinspritzung. Die Motorenpalette für den neuen Scénic im Überblick:

  • ENERGY dCi 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • ENERGY dCi 110 Hybrid Assist mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • ENERGY dCi 110 mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC
  • ENERGY dCi 130 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • ENERGY dCi 160 mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC
  • ENERGY TCe 115 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • ENERGY TCe 130 mit 6-Gang-Schaltgetriebe

Benjamin Brodbeck

Benjamin Brodbeck ist 30 Jahre alt und studierte Automobilwirtschaft bei Prof. Dr. Diez. Danach wechselte er an die Universität Wien, wo er Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studierte und mit dem akademischen Grad 'Magister der Philosophie' abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Pianist bringt er seine Leidenschaft für und sein Wissen von Automobilen in Form und Sprache als Publizist bei AUTOmativ.de sowie zahlreichen weiteren Plattformen zum Ausdruck.

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